21 April 2026, 00:32

7.000 Demonstranten fordern in München mehr Schutz für ungeborenes Leben

Eine Gruppe von Menschen, die eine pinkfarbene Fahne mit der Aufschrift "Happy Pride March" tragen, geht eine Straße in Berlin, Deutschland, entlang, mit Gebäuden, Laternen und Verkehrszeichen an der Straße unter einem bewölkten Himmel.

7.000 Demonstranten fordern in München mehr Schutz für ungeborenes Leben

Tausende versammelten sich am Samstag in München zur sechsten jährlichen Demonstration für das Leben. Nach Angaben der Veranstalter nahmen etwa 7.000 Menschen teil, während die Polizei die Zahl der Teilnehmer auf 4.500 schätzte. Die Demonstranten forderten strengere Schutzmaßnahmen für ungeborene Kinder und eine umfassendere "Kultur des Lebens".

Der Marsch begann friedlich, wobei die Teilnehmenden sich gegen Abtreibung aussprachen und ihre Position von der Zeugung bis zum natürlichen Tod vertraten. Silja Fichtner, Vorsitzende der Organisation Stimme der Ungeborenen, richtete sich an die Menge und unterstrich das Engagement der Gruppe für diese Grundsätze. Die Veranstalter bezeichneten die hohe Beteiligung später als direkte Reaktion auf den wachsenden Druck von Abtreibungsbefürwortern.

Rund 1.500 Gegenprotestierende gingen ebenfalls auf die Straße, was zu einer 45-minütigen Unterbrechung des Marsches führte. Trotz der Störung wurde die Veranstaltung wie geplant fortgesetzt. Mehrere römisch-katholische Bischöfe, darunter Mathias von Gersdorff, übermittelten Solidaritätsbekundungen, während prominente Persönlichkeiten wie Heiner Wilmer und Kardinal Reinhard Marx keine Grußworte beisteuerten.

Der Bundesverband Lebensrecht kündigte an, dass der nächste Marsch für das Leben am 19. September sowohl in Berlin als auch in Köln stattfinden wird.

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Die Münchner Veranstaltung unterstrich die anhaltenden Spannungen zwischen Lebensschützern und Abtreibungsbefürwortern. Da bereits ein weiterer Marsch geplant ist, streben die Organisatoren an, die Dynamik für ihre Sache aufrechtzuerhalten. Polizei und Veranstalter werden voraussichtlich die Sicherheitsvorkehrungen für künftige Kundgebungen neu bewerten.

Quelle