18 June 2026, 22:19

AfD führt mit 29 Prozent – ein Foto entfacht die Debatte über politische Grenzen

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AfD führt mit 29 Prozent – ein Foto entfacht die Debatte über politische Grenzen

In Deutschland steigen die politischen Spannungen, während die AfD in den Umfragen an Boden gewinnt. Die Partei liegt mit 29 Prozent Unterstützung nun an der Spitze – neun Punkte vor der CDU, die bei 20 Prozent liegt. Ein kürzlich veröffentlichtes Foto von CDU- und AfD-Politikern gemeinsam hat für Kontroversen gesorgt und die Debatte über die politische Isolation der rechtspopulistischen Partei neu entfacht.

Ein Bild, das Guido Heuer, Fraktionsvorsitzender der CDU im Landtag, und Ulrich Siegmund, Spitzenkandidat der AfD, bei einer Podiumsdiskussion eng beieinanderstehend zeigt, hat landesweit Empörung ausgelöst. Die beiden beugten sich kurz zueinander, weil ein Mikrofon defekt war – doch die Aufnahme wurde schnell als Bruch des inoffiziellen politischen Quarantäns gegen die AfD interpretiert.

Eva von Angern von der Linken verurteilte das Foto scharf und erklärte, solche Bilder dürften „nie entstehen“. Eine demokratische Hand gehöre niemals auf die Schulter eines AfD-Mitglieds, betonte sie. Auch die Grünen äußerten Besorgnis und warfen der CDU vor, sie halte nicht mehr ausreichend Abstand zur AfD.

ZDF-Moderator Markus Lanz hingegen kritisierte die offene Ausgrenzung von AfD-Politikern durch andere. Unterdessen gehen Analysten davon aus, dass der politische „cordon sanitaire“ in Berlin bröckelt – sein endgültiger Zusammenbruch gilt als wahrscheinlich. Die wachsende Stärke der AfD zeigt sich besonders in der Möglichkeit, bei der anstehenden Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September die absolute Mehrheit zu erringen.

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Das Foto ist zum Symbol für die schwindenden Grenzen zwischen etablierten Parteien und der AfD geworden. Angesichts der starken Umfragewerte und des Wahlaufschwungs der Partei verschärft sich die Debatte über ihre politische Isolation. Das Ergebnis der Sachsen-Anhalt-Wahl könnte die Entschlossenheit der traditionellen deutschen Parteien weiter auf die Probe stellen.

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