Augsburgs Stichwahl im Bierzelte – ein ungewöhnlicher Wahlort sorgt für Aufsehen
Bekir KochKein Platz im Ausstellungssaal - Wahlhelfer ziehen ins Bierzelt - Augsburgs Stichwahl im Bierzelte – ein ungewöhnlicher Wahlort sorgt für Aufsehen
Augsburgs Stichwahl um das Oberbürgermeisteramt fand unter ungewöhnlichen Umständen statt
Am 22. März 2024 wurde in Augsburg die Stichwahl für das Amt des Oberbürgermeisters abgehalten – und die Auszählung fand an einem eher ungewöhnlichen Ort statt. Wegen Platzmangels in herkömmlichen Räumlichkeiten werteten Wahlhelfer die Briefwahlstimmen in einem Bierzelte aus. Zur Wahl standen die amtierende Oberbürgermeisterin Eva Weber (CSU) und ihr Herausforderer Florian Freund von der SPD.
Schon in der ersten Runde zwei Wochen zuvor hatte Weber mit 34,0 Prozent der Stimmen die Nase vorn, während Freund auf 19,9 Prozent kam. Für die Stichwahl ergab sich jedoch ein logistisches Problem: Die ursprünglich vorgesehene Messehalle stand nicht zur Verfügung. Da zeitgleich das Ostervolksfest bevorstand, wich die Stadt auf das Gelände des Plärrer-Festplatzes aus.
Das Bierzelte bot schließlich genug Platz für die Wahlhelfer, um die Stimmen auszuwerten. Offizielle Zahlen zur Wahlbeteiligung oder zur Gesamtzahl der abgegebenen Stimmen in der Stichwahl liegen bisher nicht vor.
Unter diesen besonderen Bedingungen traten Weber und Freund erneut gegeneinander an. Die ungewöhnliche Lösung mit dem Bierzelte sicherte die reibungslose Durchführung der Auszählung – trotz der räumlichen Engpässe. Die endgültigen Ergebnisse werden zeigen, wer künftig die Geschicke Augsburgs lenkt.






