Berlin Recycling Volleys holen zehnte Meisterschaft in Serie – doch der Kader wird umgekrempelt
Franz-Xaver OderwaldBerlin Recycling Volleys holen zehnte Meisterschaft in Serie – doch der Kader wird umgekrempelt
Die Berlin Recycling Volleys sichern sich zum zehnten Mal in Folge die deutsche Volleyball-Meisterschaft
Die Mannschaft besiegte die SVG Lüneburg in der Finalserie mit einem klaren 3:0 und holte sich damit den Titel. Gleichzeitig stehen vor der kommenden Saison mehrere wichtige Veränderungen an.
Die Spielzeit 2022/23 verlief für die Berliner unbeständig, was Geschäftsführer Kaweh Niroomand dazu veranlasst, für die nächste Saison eine stabilere Leistung zu fordern. Trotz der schwankenden Leistungen in der Hauptrunde dominierte das Team die Playoffs und verlängerte so seine Meisterschaftsserie.
Mehrere Spieler werden den Verein verlassen, darunter Jake Hanes, Nehemiah Mote und Moritz Reichert sowie mindestens drei weitere Akteure. Ruben Schott und Florian Krage-Brewitz bleiben dem Team jedoch erhalten. Verstärkung kommt mit dem Außenangreifer Louis Kunstmann, der vom VfB Friedrichshafen wechselt, sowie dem Mittelblocker Erik Shoji, der in den Kader zurückkehrt.
Auch beim Trainingsteam gibt es Bewegungen: Alexandre Leal verließ seine Interimsposition während der Saison aus familiären Gründen. Unterdessen wurde Markus Steuerwald als neuer Cheftrainer der Helios Volleys Giesen für die Spielzeit 2023/24 verpflichtet.
Mit nun zehn deutschen Meistertiteln in Folge wollen die Berlin Recycling Volleys die Unbeständigkeit der vergangenen Saison überwinden. Die Kaderveränderungen und Anpassungen im Trainerstab werden den Weg für die nächste Spielzeit prägen.






