Dobrindts harte Linie halbiert Asylanträge in nur zwei Jahren
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat seit seinem Amtsantritt die Grenzkontrollen verschärft. Seine Politik führte zu einem deutlichen Rückgang der Asylanträge – von 350.000 im Jahr 2023 auf 170.000 im Jahr 2025. Dobrindt bezeichnet die Maßnahmen als zentral für die „Wende in der Migrationspolitik“ des Landes.
Schon an seinem ersten Tag als Minister kündigte Dobrindt strengere Grenzkontrollen an. Seither hat die Bundespolizei etwa 1.340 Asylsuchende an den Einreisestellen abgewiesen. Die monatlichen Ablehnungen blieben unter seiner Führung konstant und lagen im Schnitt zwischen 2.000 und 3.000.
Zu den Verschärfungen gehört auch die Vollstreckung von rund 8.000 Haftbefehlen an den Grenzen. Dobrindt begründet die Kontrollen mit der Notwendigkeit, irreguläre Migration einzudämmen. Sein Vorgehen erfüllt damit ein zentrales Wahlversprechen der CDU/CSU-Koalition.
Über die nationalen Maßnahmen hinaus setzt sich der Minister weiterhin für EU-weite Binnengrenzkontrollen ein. Er ist überzeugt, dass abgestimmte Maßnahmen in ganz Europa die Migrationssteuerung zusätzlich stärken würden.
Innerhalb von zwei Jahren haben sich die Asylanträge halbiert. Die hohen Zahlen an Grenzabweisungen und Festnahmen spiegeln die härtere Linie der Regierung wider. Dobrindts Maßnahmen gelten inzwischen als Vorbild für die Migrationsstrategie der CDU/CSU.






