14 April 2026, 14:31

Energiebericht 2024: 53 Prozent höhere Kosten – doch der CO₂-Ausstoß bleibt gleich

Stadtansicht mit Gebäuden im Vordergrund, Solarpanels auf einem Dach und einem blauen Himmel im Hintergrund, was den Einsatz von erneuerbarer Energie anzeigt.

Energiebericht 2024: 53 Prozent höhere Kosten – doch der CO₂-Ausstoß bleibt gleich

Der jüngste Energiebericht der Stadt zeigt einen deutlichen Anstieg der Kosten für 2024: Die Ausgaben für Energie in kommunalen Gebäuden stiegen um 53 Prozent. Trotz Bemühungen um die Modernisierung der Infrastruktur blieb der CO₂-Fußabdruck dieser Immobilien jedoch fast unverändert im Vergleich zum Vorjahr. Nun sind Pläne in Arbeit, um veraltete Stromzähler zu erneuern und die Daten aus Wasser- und Heizungssystemen zu zentralisieren.

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Der Bericht umfasst über 350 Gebäude mit einer Gesamtfläche von rund 750.000 Quadratmetern. Schulen waren dabei die größten Energieverbraucher: Sie machten 49 Prozent des Stromverbrauchs und 62,5 Prozent des Erdgasverbrauchs aus. Der Gesamtstromverbrauch blieb mit 13,32 Millionen Kilowattstunden nahezu konstant, während der Erdgasverbrauch bei 50,4 Millionen Kilowattstunden stabil blieb.

Deutlich gestiegen ist hingegen der Verbrauch von Heizöl – von 4,75 Millionen auf 6 Millionen Kilowattstunden im Jahr 2024. Zudem investierte die Stadt rund 850.000 Euro in die Modernisierung der Beleuchtung, wobei die Hälfte der Kosten durch einen Bundeszuschuss gedeckt wurde.

Für die Zukunft plant der kommunale Energiedienstleister gmmg, veraltete Stromzähler durch digitale Systeme zu ersetzen. Zudem sollen Wasser- und Wärmezähler in einer einzigen Datenplattform zusammengeführt werden, um die Überwachung und Effizienz zu verbessern.

Die Energiekosten der Stadt beliefen sich 2024 auf 10,7 Millionen Euro – ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Trotz Modernisierungsmaßnahmen und stabiler Verbrauchswerte in einigen Bereichen blieb der CO₂-Fußabdruck der kommunalen Gebäude bei 16.643 metrischen Tonnen CO₂-Äquivalenten. Der Umstieg auf digitale Messtechnik und eine zentralisierte Datenerfassung soll künftig das Energiemanagement effizienter gestalten.

Quelle