10 April 2026, 14:29

Fatma Deniz wird neue Präsidentin der TU Berlin in schwierigen Zeiten

Logo der Imperial College London mit einem aufgeschlagenen Buch, auf dessen einer Seite das Universitätswappen und auf der anderen Seite fett gedruckter Text zu sehen ist, umgeben von einem dekorativen Rahmen.

Fatma Deniz wird neue Präsidentin der TU Berlin in schwierigen Zeiten

Fatma Deniz übernimmt am 1. April 2023 das Amt der Präsidenten der TU Berlin. Die 43-jährige Informatikprofessorin bekleidet seit 2023 Führungspositionen an der Universität. Ihre Ernennung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Hochschule vor großen finanziellen Herausforderungen steht – darunter Kürzungen in Höhe von 65 Millionen Euro bis 2028.

Die in München geborene Deniz studierte Informatik an der TU München, bevor sie 2008 am Bernstein-Zentrum für Computational Neuroscience der TU Berlin promovierte. Später forschte und lehrte sie in Kalifornien. Seit 2023 ist sie Professorin für Informatik an der TU Berlin, 2024 übernahm sie zusätzlich das Amt der Vizepräsidentin für Digitalisierung und Nachhaltigkeit.

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Die Universität, die im Oktober 2022 rund 34.000 Studierende zählte, kämpft derzeit mit einem Sanierungsstau von 2,4 Milliarden Euro. Deniz hat angekündigt, die Instandhaltungsarbeiten durch den Einsatz der hauseigenen Expertise zu beschleunigen. Ihre Führung wird auf die Probe gestellt, da die TU Berlin in den nächsten fünf Jahren mit 15 Prozent weniger Mitteln auskommen muss.

Dank ihrer Erfahrung in Wissenschaft und Verwaltung ist Deniz gut aufgestellt, um die finanziellen und strukturellen Probleme der Universität anzugehen. In den kommenden Jahren wird es darauf ankommen, Haushaltszwänge mit dringenden Infrastrukturbedürfnissen in Einklang zu bringen. Ihre Strategie, auf interne Kompetenzen zu setzen, soll die Sanierungsarbeiten effizienter gestalten.

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