09 May 2026, 18:28

Flashmob gegen häusliche Gewalt kehrt 2023 mit neuem Film nach Osnabrück zurück

Eine Gruppe von Menschen marschiert die Straße entlang und hält ein Banner mit der Aufschrift "Solidarität und Feminismus", mit parkenden Fahrzeugen und Gebäuden im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

Flashmob gegen häusliche Gewalt kehrt 2023 mit neuem Film nach Osnabrück zurück

Flashmob gegen häusliche Gewalt kehrt 2023 an Osnabrücks Nikolaiort zurück

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Die Aktion markiert eine Wiederbelebung der Veranstaltung, nachdem pandemiebedingte Einschränkungen in den vergangenen Jahren viele Zusammenkünfte unmöglich gemacht hatten. Die Organisator:innen präsentieren zudem einen Film, um die Kampagnenbotschaft noch weiter zu verbreiten.

Hinter der Initiative steht das Landesprogramm „Gleichstellung sichtbar machen – CEDAW in Niedersachsen“. Federführend sind die Gleichstellungsstellen der Stadt und des Landkreises Osnabrück, die mit dem Projekt als Vorbild für die Bekämpfung häuslicher Gewalt dienen. Patricia Heller, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, setzte sich für die Produktion eines Films ein, um die Kampagne das ganze Jahr über präsent zu halten.

Der Kurzfilm wurde an bedeutenden Orten gedreht, darunter der historische Friedensaal im Osnabrücker Rathaus. Statt Opfer als ohnmächtig darzustellen, liegt der Fokus auf gemeinsamer Stärke und Widerstandsfähigkeit. Ziel ist es, den Film jährlich rund um den Aktionstag der Kampagne am 14. Februar zu verbreiten.

Vor der Pandemie lenkten Flashmobs in Osnabrück und anderen Städten mit spektakulären Aktionen die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Thema. Nun, da die Beschränkungen aufgehoben sind, soll die Veranstaltung 2023 die Menschen wieder persönlich zusammenbringen.

Der Film ist ab sofort auf der Website des Gleichstellungsbüros der Stadt Osnabrück abrufbar. Er bietet eine dauerhafte Möglichkeit, die Botschaft der Kampagne über den jährlichen Flashmob hinaus zu transportieren. Die Organisator:innen hoffen, dass die kombinierten Maßnahmen das Bewusstsein schärfen und noch mehr Menschen ermutigen, sich gegen Gewalt zu stellen.

Quelle