Friedlicher "Ashura-Marsch" in Berlin trotz Hitze und Polizeieinsatz beendet
Franz-Xaver OderwaldFriedlicher "Ashura-Marsch" in Berlin trotz Hitze und Polizeieinsatz beendet
Am Vortag fand im Berliner Bezirk Mitte ein Aufmarsch unter dem Namen „Ashura-Marsch“ statt. Auf dem Höhepunkt versammelten sich etwa 600 Menschen, die durch mehrere zentrale Straßen der Hauptstadt zogen.
Die Demonstration startete am Berliner Dom und führte über die Route Unter den Linden, Charlottenstraße, Französische Straße und Markgrafenstraße bis zum Gendarmenmarkt. Während des Zuges griff die Polizei ein, um eine inszenierte Darstellung zu unterbinden, bei der Kinder mit Bändern aneinandergebunden waren.
Wegen der hohen Temperaturen benötigten mehrere Teilnehmer medizinische Hilfe aufgrund von Kreislaufproblemen. Die Veranstalter reagierten, indem sie geplante Zwischenreden absagten und den Marsch vorübergehend stoppten, damit die Teilnehmenden sich ausruhen und mit Wasser versorgt werden konnten.
Die Kundgebung verlief durchgehend friedlich. Weder in den Sprechchören, Reden, Transparenten noch bei Fahnen gab es strafrechtlich relevante Inhalte, und es wurden keine Straftaten im Zusammenhang mit der Veranstaltung gemeldet. Mit Fortdauer des Marsches nahm die Zahl der Demonstranten allmählich ab. Gegen 20:30 Uhr endete die Versammlung offiziell – ohne registrierte Vorfälle. Trotz Hitze und Polizeieinsatz verlief die Veranstaltung wie geplant.
