Galeria sichert 160-Millionen-Kredit – doch Zukunft der Filialen bleibt ungewiss
Türkan MargrafGaleria sichert 160-Millionen-Kredit – doch Zukunft der Filialen bleibt ungewiss
Die deutsche Warenhauskette Galeria hat sich ein Darlehen in Höhe von 160 Millionen Euro vom US-amerikanischen Investmentunternehmen Gordon Brothers gesichert. Die Finanzspritze dient der Umsetzung eines dreijährigen Restrukturierungsplans, mit dem die Zukunft der Filialen neu bewertet werden soll. Das Schicksal mehrerer Standorte, darunter das Haus in Braunschweig, bleibt jedoch vorerst ungewiss.
Die Kreditvereinbarung sieht eine umfassende Prüfung des gesamten Filialnetzes von Galeria vor. Jedes Kaufhaus wird im Rahmen des Umstrukturierungsprozesses einzeln geprüft. Dies erfolgt vor dem Hintergrund, dass das Unternehmen durch Mietverhandlungen mit Vermietern an verschiedenen Standorten die Kosten senken will.
In Braunschweig gehört das Galeria-Gebäude in der Schuhstraße der Volksbank BRAWO. Sowohl die Warenhauskette als auch die Bank führen derzeit Gespräche über die langfristige Tragfähigkeit des Standorts. Ein gemeinsames Konzept wird erarbeitet, doch eine endgültige Entscheidung steht noch aus. Beide Seiten haben bisher keine konkreten Details zur Zukunft der Braunschweiger Filiale bekannt gegeben.
Der Restrukturierungsplan wird die Zukunft von Galeria in ganz Deutschland prägen. Über das Schicksal des Braunschweiger Standorts entscheiden die laufenden Verhandlungen zwischen dem Händler und der Volksbank BRAWO. Bis auf Weiteres bleibt die Zukunft des Kaufhauses dort offen, während die Gespräche andauern.
