Großer Waffenfund bei Grenzkontrolle auf der A12 – 12.000 Euro und gefährliche Gegenstände sichergestellt
Franz-Xaver OderwaldGroßer Waffenfund bei Grenzkontrolle auf der A12 – 12.000 Euro und gefährliche Gegenstände sichergestellt
Bundespolizisten haben bei einer routinemäßigen Grenzkontrolle auf der Autobahn A12 einen großen Waffenfund gemacht. Beamte hielten ein Fahrzeug mit drei Insassen an und entdeckten dabei mehrere gefährliche Gegenstände. Der Fund fällt in eine Phase, in der Deutschland die verschärften Grenzkontrollen mindestens bis Mitte 2026 verlängert hat.
Die Kontrolle erfolgte im Rahmen der vorübergehend wieder eingeführten Grenzüberprüfungen, die nun an allen neun Landgrenzen Deutschlands gelten. Die Behörden haben die Maßnahmen bis zu 30 Kilometer ins Landesinnere ausgeweitet, um irreguläre Migration und Menschenschmuggel einzudämmen. In der Nähe von Emmerich haben die Kontrollen bereits zu Staus geführt, die mehrere Auffahrunfälle zur Folge hatten.
Im Inneren des Fahrzeugs fanden die Beamten ein Schwert, eine Machete, drei Messer, einen Schlagstock und eine Signalpistole. Beschlagnahmt wurden zudem zwei Tierabwehrsprays, ein Schlagring und 12.000 Euro in bar. Einer der Insassen, ein 21-jähriger Mann, war den Ermittlungsbehörden bereits bekannt.
Die verlängerten Kontrollen Deutschlands bleiben auf wichtigen Routen bestehen, darunter auch an den Verbindungen zu Polen, den Niederlanden und anderen Nachbarländern. Die Maßnahmen zielen darauf ab, grenzüberschreitende Kriminalität einzudämmen, führen jedoch zu zunehmenden Staus und Verzögerungen für Autofahrer.
Die beschlagnahmten Waffen und das Bargeld werden derzeit untersucht. Die Polizei hat noch keine weiteren Details zu den Personalien der Männer oder möglichen Anklagepunkten bekannt gegeben. Die Grenzkontrollen auf der A12 und anderen Strecken werden im Rahmen der erweiterten Sicherheitsoperation fortgesetzt.






