Hertha BSC erleidet zehnte Saisonniederlage gegen Magdeburg – Trainer fordert radikale Wende
Franz-Xaver OderwaldHertha BSC erleidet zehnte Saisonniederlage gegen Magdeburg – Trainer fordert radikale Wende
Hertha BSC kassiert zehnte Saisonniederlage nach enttäuschender Leistung gegen den 1. FC Magdeburg
Die Niederlage gegen den 1. FC Magdeburg bescherte Hertha BSC die zehnte Saisonpleite – ein Spiel, das die Stimmung im Team auf den Nullpunkt sinken ließ. Sowohl Spieler als auch das Trainerteam zeigten sich frustriert über die gezeigte Leistung vor 28.123 Zuschauern in der ausverkauften Avnet-Arena.
Die Berliner mussten auf wichtige Akteure verzichten: Die gesperrten Mittelfeldspieler Kennet Eichhorn und Paul Seguin fehlten ebenso wie der erkrankte Stürmer Dawid Kownacki. Trotz der Ausfälle fand Hertha im gesamten Spiel keinen Rhythmus.
Die beste Chance ergab sich in der 67. Minute, als Marten Winker eine klare Torgelegenheit herausspielte – doch die Mannschaft scheiterte an der Verwertung. Stattdessen nutzte Magdeburg die mangelnde Defensive-Präsenz der Gäste aus und erzielte das entscheidende Tor. Luca Schuler, der gegen seinen Ex-Verein antrat, räumte später ein, dass die schwache Energie im Team kein Einzelfall, sondern ein wiederkehrendes Problem sei.
Nach dem Schlusspfiff ließ Trainer Stefan Leitl keinen Zweifel an seiner Verärgerung. Er kritisierte die Spieler für mangelnden Einsatz und forderte eine radikale Kehrtwende in den letzten beiden Saisonspielen. Hertha empfängt nun SpVgg Greuther Fürth im heimischen Stadion, bevor es zum Auswärtsspiel gegen Arminia Bielefeld geht.
Mit nur noch zwei Partien bleibt Hertha BSC keine Zeit für lange Analysen. Die schwache Vorstellung gegen Magdeburg erhöht den Druck auf die Mannschaft, in den verbleibenden Spielen eine deutliche Leistungssteigerung zu zeigen. Zunächst gilt es, gegen Greuther Fürth zu Hause zu punkten, ehe die Saison mit dem Auswärtsspiel in Bielefeld endet.






