29 June 2026, 10:21

Hertha BSC setzt auf Umbruch statt Aufstieg in der neuen Saison

Herthas Ziele: Nachhaltige Strukturen statt Aufstiegs-Träume

Hertha BSC setzt auf Umbruch statt Aufstieg in der neuen Saison

Hertha BSC steht vor einem herausfordernden Sommer, in dem mehrere Leistungsträger den Verein verlassen. Zu den Abgängen zählen Fabian Reese, Kennet Eichhorn und Michael Cuisance. Durch diese Transfers hat der finanziell angeschlagene Klub einen beträchtlichen zweistelligen Millionenbetrag eingenommen.

Der Verein hat bestätigt, dass der Aufstieg in der kommenden Saison kein vorrangiges Ziel ist. Geschäftsführer Peter Görlich hatte zuvor davon gesprochen, sich mit Union Berlin in einer Liga messen zu wollen – doch aktuell scheinen andere Prioritäten im Vordergrund zu stehen. Um Stabilität zu schaffen und die Zukunft zu planen, setzt der Klub auf den Aufbau von Strukturen, die mittel- bis langfristigen Erfolg ermöglichen sollen.

Nach dem Abgang mehrerer Stammspieler könnten sich für Talente aus der Akademie, wie etwa Boris Mamuzah Lum, neue Chancen eröffnen. Gleichzeitig drängen weitere Spieler auf einen Wechsel, während andere das Interesse von Konkurrenten geweckt haben. Trainer Stefan Leitl hat die Mannschaft kürzlich zu einem zweitägigen Teambuilding-Aufenthalt nach Kienbaum geführt, um den Zusammenhalt zu stärken und erste interne Ziele zu definieren. Die konkreten Saisonvorgaben werden zunächst intern finalisiert, bevor sie öffentlich kommuniziert werden.

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Hertha BSC durchläuft eine Phase des Umbruchs, geprägt von finanziellen Zwängen und personellen Veränderungen. Statt auf den sofortigen Aufstieg konzentriert sich der Klub auf Konsolidierung und Entwicklung – dabei könnten junge Spieler eine größere Rolle übernehmen, während Kader und Strategie neu ausgerichtet werden.

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