Hitzewelle in Brandenburg zerstört Straßen – so schützen Sie sich jetzt
Türkan MargrafHitzewelle in Brandenburg zerstört Straßen – so schützen Sie sich jetzt
Hitzewelle in Brandenburg schwächt Straßen – Verkehrsteilnehmer müssen vorsichtig sein
Die anhaltende Hitzewelle in Brandenburg hat die Straßenbeläge in der Region stark belastet und sie anfälliger für Schäden gemacht. Das Verkehrsministerium hat daher Ratschläge für Autofahrer herausgegeben – insbesondere für Lkw-Fahrer –, um sich an die extremen Bedingungen anzupassen.
Bei direkter Sonneneinstrahlung können die Fahrbahnoberflächen in Brandenburg Temperaturen von über 60 Grad Celsius erreichen. Da die Nächte nicht ausreichend für eine Abkühlung sorgen, erweicht das Bindemittel im Asphalt. Die Folge sind Verformungen wie Spurrinnen, Aufwölbungen oder lockere Fahrbahnstücke.
Das Verkehrsministerium rät Fahrern schwerer Fahrzeuge, ihre Routen besonders sorgfältig zu wählen. Wo möglich, sollten Fahrten in die kühleren Tageszeiten verlegt werden. Auf stark befahrenen Straßen ist besondere Vorsicht geboten, da der Verkehr die ohnehin geschwächten Beläge zusätzlich belastet.
Verformte Fahrbahnen, loser Asphalt und Schotter auf ausgebesserten Abschnitten erhöhen das Unfallrisiko – besonders für Motorradfahrer. Die Warnung kommt zu einem kritischen Zeitpunkt, da in Brandenburg gerade die Getreideernte beginnt und der landwirtschaftliche Verkehr in den südlichen Regionen zunimmt.
Die Hitze hat die Straßenverhältnisse deutlich gefährlicher gemacht. Autofahrer müssen besondere Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, um weitere Schäden zu vermeiden und die Sicherheit zu erhöhen. Die Hinweise des Ministeriums zielen darauf ab, Unfälle zu verhindern und die Infrastruktur während der heißen Phase zu schützen.
