Justin Müller wechselt zu den Eagles – Rückkehr in die Heimat mit Bundesliga-Erfahrung
Türkan MargrafJustin Müller wechselt zu den Eagles – Rückkehr in die Heimat mit Bundesliga-Erfahrung
Justin Müller, ein 30-jähriger Kreisläufer, wird in der kommenden Saison zu den Eagles wechseln – nach einem Jahr bei der HSG Wetzlar in der Bundesliga. Der Wechsel bedeutet für ihn eine Rückkehr in vertrautes Terrain, da er und seine Frau sich darauf freuen, wieder stärker mit ihren Wurzeln verbunden zu sein. Müllers Karriere führte ihn bereits von Deutschland nach Dänemark und zurück, angetrieben von der Leidenschaft, vor begeisterten Zuschauern zu spielen.
Seine Handball-Laufbahn begann Müller bei der ART Düsseldorf und dem TV Korschenbroich, bevor er sich beim TuSEM Essen einen Namen machte. Dort trug er maßgeblich zum Aufstieg des Teams in die Bundesliga bei und stand gemeinsam mit dem heutigen Mannschaftskapitän der HSG Wetzlar, Niklas Ingenpaß, auf dem Feld. 2023 suchte er eine neue Herausforderung im Ausland und unterschrieb beim dänischen Spitzenclub Nordsjælland Håndbold.
Seine Rückkehr nach Deutschland in dieser Saison führte ihn zurück in die Bundesliga zur HSG Wetzlar. Bereits am vergangenen Sonntag setzte er ein erstes Ausrufezeichen, als er mit dem entscheidenden Treffer zum 30:24-Sieg gegen Kiel beitrug. Bekannt für seine Vielseitigkeit, glänzt Müller sowohl als Spielmacher als auch als defensive Stütze und steuert regelmäßig mehrere Tore pro Spiel bei.
Der sportliche Leiter der Eagles, Stefan Meler, legt besonderen Wert auf die Verpflichtung regionaler Top-Talente. Auch Handball-Legende Stefan Kretzschmar hob Müllers Stärken hervor – insbesondere seine präzisen Eins-gegen-Eins-Fähigkeiten und seinen dynamischen Spielstil. Trotz der unsicheren Ligazukunft der Eagles bleibt Müller begeistert vom Wechsel und schätzt die Möglichkeit, näher an der Heimat zu spielen.
Müllers Wechsel zu den Eagles bringt dem Team Erfahrung und Anpassungsfähigkeit. Seine Fähigkeit, sowohl die Offensive als auch die Defensive zu prägen, könnte in der kommenden Saison entscheidend sein. Der Transfer unterstreicht zudem die Strategie des Vereins, einen Kader mit starken regionalen Bezügen aufzubauen.






