Kai Havertz über Nationalmannschaft, Vaterrolle und seine Zukunft nach dem Fußball
Franz-Xaver OderwaldKai Havertz über Nationalmannschaft, Vaterrolle und seine Zukunft nach dem Fußball
Kai Havertz hat sich über seine Zukunft in der Nationalmannschaft und sein Leben nach dem Fußball geäußert. Der Arsenal-Stürmer bestritt sein letztes Länderspiel für Deutschland im November 2024 beim Spiel gegen Ungarn. Seitdem steht er in regelmäßigem Austausch mit Bundestrainer Julian Nagelsmann, während er gleichzeitig Familienleben und Vereinsverpflichtungen unter einen Hut bringt.
In dieser Saison kam Havertz für Arsenal bereits auf 524 Einsatzminuten. Abseits des Platzes hat sich auch in seinem Privatleben einiges verändert – vor einem Jahr wurde er Vater. Zu Hause hält er in England drei Hunde und besitzt in Deutschland sogar einen Esel.
Mit 25 Jahren bleibt der Offensivspieler auf dem Platz flexibel einsetzbar und fühlt sich in jeder Position wohl. Er beschreibt sich selbst eher als Vorbild denn als lautstarken Anführer. Sein Fokus liegt nun darauf, der Nationalmannschaft zu helfen, die Energie und Begeisterung der jüngsten EM-Kampagne zurückzugewinnen.
Bei der Erwähnung seiner Mitspieler hob Havertz besonders Florian Wirtz und Nick Woltemade hervor. Beide haben in der Premier League überzeugt und sind Teil einer wachsenden Gruppe deutscher Spieler in England. Aktuell kickt fast ein halbes Dutzend DFB-Akteure in der Liga – ein Zeichen für ihren Einfluss auf den deutschen Fußball.
Havertz' letzter Nationalmannschaftsauftritt liegt zwar über sechs Monate zurück, doch die Verbindung zu Nagelsmann bleibt eng. Während er sich weiter in seine Rolle als Vater und Leistungsträger bei Arsenal einfindet, könnte sich auch seine Position im Nationalteam entwickeln. Die Vielseitigkeit und Führungsqualitäten des Stürmers könnten noch eine wichtige Rolle für die Zukunft der deutschen Mannschaft spielen.






