21 March 2026, 16:31

Landkreis Gifhorn startet Demokratieprojekt mit Sportbund und Bundesförderung

Schwarzes und weißes Foto einer Gruppe von Männern, die zusammenstehen, einige halten Baseballschläger, mit "Meister der Amerika"-Text unten.

Landkreis Gifhorn startet Demokratieprojekt mit Sportbund und Bundesförderung

Neues Demokratieprojekt startet im Landkreis Gifhorn – gefördert durch Bundesmittel

Im Landkreis Gifhorn nimmt ein neues Demokratieförderprojekt Gestalt an, das mit Bundesmitteln unterstützt wird. Die Initiative kooperiert dabei mit dem KreisSportBund Gifhorn, einer Organisation, die sich seit langem für Integration und bürgerschaftliches Engagement einsetzt. Lokale Verantwortliche sehen in der Zusammenarbeit einen wichtigen Schritt, um demokratische Werte durch Sport und gesellschaftliche Teilhabe zu stärken.

Das Vorhaben ist Teil des Bundesprogramms "Demokratie leben!" und zielt darauf ab, Demokratie durch Teamarbeit und Inklusion zu fördern. Landrat Philipp Raulfs betonte die jahrelange Integrationsarbeit des KreisSportBunds und bezeichnete ihn als Vorbild für respektvollen Umgang. Dank seiner breiten Vernetzung in verschiedenen Bevölkerungsgruppen sei der Verband ein idealer Partner für das Projekt.

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Sören Hoffmann, Vorsitzender des KreisSportBunds, erklärte, dass Sport Brücken schlage – unabhängig von Herkunft, Religion oder sozialem Status. Durch gemeinsame Aktivitäten lernten Teilnehmende Verantwortung und kollektive Entscheidungsfindung. Die Erfahrung des Verbandes in Demokratie- und Integrationsarbeit werde die Projektentwicklung prägen.

Für die operative Umsetzung wird eine Fachkraft eingestellt, die über einen externen Träger angestellt wird. Sie soll den Projektalltag koordinieren und zusätzliche Fördermittel akquirieren. Während die genauen Bundesmittel für diese spezifische Maßnahme noch nicht feststehen, erhielt das Programm "Partnerschaften für Demokratie" – ebenfalls unter dem Dach von "Demokratie leben!" – bundesweit rund 44,7 Millionen Euro im Jahr 2025. Auch die lokale Politik signalisierte Unterstützung und rief zur Mitwirkung auf.

Der Landkreis unterstrich die Bedeutung engagierter Akteure in der Region und forderte die Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme auf. Die Zusammenarbeit zwischen lokalen Gruppen und dem Sportbund sei entscheidend für den Erfolg des Projekts.

Die Initiative stützt sich auf die Erfahrung des KreisSportBunds und die Rückendeckung des Landkreises, um demokratische Teilhabe zu fördern. Mit gesicherten Bundesmitteln und einem eingespielten Team will das Projekt eine inklusivere und aktivere Gemeinschaft aufbauen. Weitere Förderanträge und lokale Partnerschaften sollen die langfristige Wirkung sichern.

Quelle