06 May 2026, 06:37

Merz und Montenegro stärken Deutschlands Bindung zu Portugal in Technologie und Verteidigung

Ein detailliertes historisches Plakat der ersten Grafschaft Tirol-Karte, das geografische Merkmale wie Flüsse, Berge und Städte zeigt und von erklärendem Text begleitet wird.

Merz und Montenegro stärken Deutschlands Bindung zu Portugal in Technologie und Verteidigung

Bundeskanzler Friedrich Merz drängt auf engere wirtschaftliche und verteidigungspolitische Beziehungen zu Portugal. Der Vorstoß erfolgt vor dem geplanten Besuch des portugiesischen Ministerpräsidenten Luís Montenegro in Berlin. Beide Regierungschefs loten Möglichkeiten aus, um Handel, Technologie und militärische Zusammenarbeit zu intensivieren.

Im Rahmen der Gespräche betonte Merz die wachsende Nachfrage nach deutscher IT-Expertise in Portugal. Die Digitalisierungsminister beider Länder arbeiten bereits an gemeinsamen Projekten, um die digitale Transformation zu beschleunigen. Montenegro verwies auf einen Anstieg der portugiesischen Technologieexporte um 150 Prozent im Jahr 2025 und hob die Rolle deutscher Unternehmen für dieses Wachstum hervor.

Auch die Verteidigungskooperation steht auf der Agenda. Merz schlug vor, Portugal könnte das deutsche gepanzerte Fahrzeugsystem Boxer erwerben, was die militärische Integration beider Nationen stärken würde. Darüber hinaus sieht er Potenzial in der Ausweitung der Luftverkehrsverbindungen, insbesondere zwischen der Lufthansa und der portugiesischen Fluggesellschaft TAP Air Portugal.

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Die Ausweitung des Handels bleibt ein zentrales Anliegen. Beide Politiker einigten sich auf die Notwendigkeit neuer Handelsabkommen, um Märkte mit Drittländern zu erschließen. Merz unterstrich, dass die wirtschaftlichen Beziehungen während Montenegros Berlin-Besuch im Mittelpunkt stehen würden.

Die Gespräche deuten auf eine Vertiefung der Zusammenarbeit in den Bereichen Technologie, Verteidigung und Handel hin. Die steigenden portugiesischen Technologieexporte und mögliche Rüstungskäufe aus Deutschland könnten die bilateralen Beziehungen weiter festigen. Mit dem anstehenden Besuch Montenegros werden konkrete Vereinbarungen erwartet, um diese Pläne zu besiegeln.

Quelle