MotionMiners revolutioniert Prozessanalyse mit virtuellem Manager für Industrie 4.0
Bekir KochMotionMiners revolutioniert Prozessanalyse mit virtuellem Manager für Industrie 4.0
MotionMiners GmbH erweitert seine PROZESSINTELLIGENZ-Plattform um einen virtuellen Prozessmanager
Das Unternehmen MotionMiners GmbH hat seine Plattform für Prozessintelligenz um einen neuen virtuellen Prozessmanager erweitert. Das Tool automatisiert Aufgaben, die bisher manuell von Industrieingenieur-Teams erledigt wurden, und schließt damit eine zentrale Lücke in der Arbeitsablaufanalyse.
Der virtuelle Prozessmanager analysiert Rohdaten, darunter Bewegungsprofile und Aktivitätsabfolgen. Daraus generiert er detaillierte Kennzahlen zu Wegzeiten, Transportanteilen, Suchzeiten, Wartezeiten, Prozessvariationen und ergonomischer Belastung. Im Gegensatz zu früheren Methoden entfällt damit die Notwendigkeit von tiefgreifendem Prozesswissen und manueller Auswertung.
Auf Basis von über 500.000 Stunden aufgezeichneter Prozessdaten identifiziert das System Problemstellen und verknüpft sie mit praktischen Lösungsansätzen – etwa organisatorischen Anpassungen, Lagerumstrukturierungen, technischen Unterstützungssystemen oder Automatisierungslösungen. Zudem ordnet das Tool Muster spezifischen Problemen zu, wie etwa lange Laufwege, hohe Suchzeiten oder ineffiziente Arbeitsabläufe.
Die Technologie ist Teil des SENSOMAI-Projekts, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. Ein Prototyp wird auf der LogiMAT in Stuttgart vom 24. bis 26. März 2026 in Halle 4, Stand 4C25 präsentiert. Der virtuelle Prozessmanager ist in die MotionMiners SOLUTIONS integriert – eine Plattform mit über 420 Produkten und Dienstleistungen zur Prozessoptimierung.
Das neue Tool vereinfacht die Prozessanalyse, indem es manuelle Kontrollen durch eine automatisierte Datenauswertung ersetzt. Auf der LogiMAT 2026 werden Lösungen vorgestellt, die speziell auf Ineffizienzen in Logistik, Lagerhaltung und Produktionsabläufen zugeschnitten sind.






