29 March 2026, 04:26

NATO verstärkt Luftabwehr an östlicher Grenze mit Programm Eastern Sentry

Blauer Kreis mit einem weißen Stern in der Mitte, umgeben von vier Flaggen in verschiedenen Farben, mit der Aufschrift "NATO Joint Jet" in weißer Schrift.

NATO verstärkt Luftabwehr an östlicher Grenze mit Programm Eastern Sentry

Admiral Giuseppe Cavo Dragone, Vorsitzender des NATO-Militärausschusses, besuchte am 25. und 26. März den Luftwaffenstützpunkt Ramstein. Im Mittelpunkt des Besuchs stand die Frage, wie die integrierte Luft- und Raketenabwehr die Abschreckung stärkt – insbesondere an der östlichen Grenze des Bündnisses. Erörtert wurden auch neue Initiativen wie das Programm Eastern Sentry, das im September 2025 gestartet wurde, um die Luftüberwachung in der Baltischen Region zu verstärken.

Während des Besuchs setzte sich Admiral Cavo Dragone mit dem integrierten Luft- und Raketenabwehrsystem der NATO auseinander. Dieses System vereint Luftpolizeieinsätze, Abwehr ballistischer Raketen und kontinuierliche Überwachung, um das Territorium des Bündnisses zu schützen. Er betonte, dass gegenseitiges Vertrauen, Zusammenhalt und Verlässlichkeit unter den Mitgliedern entscheidend seien, um in modernen Konflikten widerstandsfähig zu bleiben.

Bei den Gesprächen stand zudem die Initiative Eastern Sentry im Fokus, die Kampfflugzeuge, Aufklärungssysteme und bodengestützte Anlagen einsetzt, um die östliche Flanke der NATO zu stärken. Zwar wurden keine Details zu den beteiligten Nationen oder konkreten Einheiten genannt, doch zielt das Programm darauf ab, neue Bedrohungen abzuwehren – darunter auch Einweg-Angriffsdrohnen.

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Admiral Cavo Dragone wies darauf hin, dass Kampfflugzeuge in einem umfassenden, domänenübergreifenden Umfeld operieren müssen, um wirksam zu bleiben. Zudem unterstrich er die Bedeutung kontinuierlicher Ausbildung, operativer Flexibilität und Ansätze wie Agile Combat Employment, um die Einsatzbereitschaft zu gewährleisten.

Generalleutnant Jason T. Hinds, Kommandeur des Allied Air Command, ergänzte, dass das Kommando die nationalen Fähigkeiten weiter anpassen werde, um sich auf neue Bedrohungen einzustellen. Priorität habe dabei die Verbesserung der Koordination und Reaktionszeiten innerhalb der NATO-Luftverteidigung.

Die Gespräche in Ramstein bekräftigten das Engagement der NATO, die Luftverteidigung an ihrer östlichen Grenze zu stärken. Das Programm Eastern Sentry und die integrierten Systeme sollen die Überwachung verbessern und potenzielle Bedrohungen abschrecken. Diese Maßnahmen spiegeln die fortlaufende Anpassung des Bündnisses an neue sicherheitspolitische Herausforderungen wider.

Quelle