Neersener Festival startet mit neuer Vorsitzender in eine Zukunft zwischen Tradition und Innovation
Türkan MargrafNeersener Festival startet mit neuer Vorsitzender in eine Zukunft zwischen Tradition und Innovation
Das Neersener Festival feiert vier Jahrzehnte kultureller Höhepunkte – und ist längst zu einem Leuchtturm für Willich und zu einem Markenzeichen für Neersen geworden. Nach elf Jahren an der Spitze hat Sabine Mroch nun den Vorsitz des Festivalsvereins abgegeben. Ihre Nachfolgerin ist Marika Löchte, eine langjährige Besucherin und Theaterfachfrau aus Krefeld.
Mit Mrochs Rückzug endet eine Ära für das Festival, das seit seiner Gründung vor 40 Jahren zu einer festen kulturellen Größe in der Region geworden ist. Unter ihrer Führung bewahrte die Veranstaltung stets ihren Ruf als kreatives und gemeindeverbindendes Ereignis.
Marika Löchte bringt drei Jahrzehnte Festivalerfahrung mit – nicht nur als Gast, sondern auch als engagierte Mitgestalterin hinter den Kulissen. Als Regieassistentin bei Produktionen wie Der Club der toten Dichter und Fischer & Friends (2025) sammelte sie wertvolle Einblicke in die Abläufe des Festivals. Zudem erkundete sie neue künstlerische Wege und entwickelte innovative Formen der Zusammenarbeit und Inspiration.
Das kreative Team des Festivals, geleitet vom künstlerischen Leiter Jan Bodinus, hält das Programm durch die Aufnahme aktueller Trends lebendig. Neben klassischem Theater bereicherten in den letzten Spielzeiten Poetry-Slams und multimediale Performances wie Harry Keaton – Das Gehirn (2025) das Angebot. Ein Kinderstück – in diesem Jahr Pocahontas – bleibt dabei ein fester Bestandteil, um junge Zuschauer zu begeistern.
Löchtes Schwerpunkte liegen darin, die Bindung zu jungen Familien zu stärken und einen reibungslosen Übergang im Vorstand zu gewährleisten. Ihr Ziel ist es, die Kernwerte des Festivals zu bewahren und gleichzeitig die Weichen für die nächsten Generationen zu stellen.
Mit Marika Löchte an der Spitze des Festivalsvereins beginnt für das Neersener Festival ein neues Kapitel. Ihre Erfahrung und Vision sollen seinen Platz als kulturelles Aushängeschild auch in den kommenden Jahren sichern. Die Mischung aus Tradition und Innovation wird weiterhin Publikum magnetisieren und die Künste feiern.






