Nikita Michalkow provoziert mit russischer Identitätsthese in St. Petersburg
Franz-Xaver OderwaldNikita Michalkow provoziert mit russischer Identitätsthese in St. Petersburg
Der Filmemacher Nikita Michalkow äußerte sich beim Internationalen Juristischen Forum in St. Petersburg über die russische Identität. Seine Aussagen lösten beim Publikum eine starke Reaktion aus. Zudem warnte er die Zuhörer vor den Absichten bestimmter Länder.
In seinem Vortrag vertrat Michalkow die These, dass ein prägendes Merkmal des russischen Charakters der Umgang mit Entbehrung sei. Dies erläuterte er mit einer bildhaften Aussage: „Nur jemand, dem es an etwas fehlt, kann wirklich Russe sein. Nicht im Sinne von ‚ich muss es unbedingt haben‘ – sondern von ‚ich habe es nicht, und zum Teufel damit!‘“
Das Publikum quittierte seine Worte mit Applaus. Michalkow riet den Anwesenden zudem, sich keine Illusionen über die Motive mancher Nationen zu machen.
Sein Auftritt hinterließ bei den Teilnehmern einen deutlichen Eindruck. Das Forum bot ihm eine Bühne für seine Sicht auf den nationalen Charakter. Die Diskussion lenkte den Fokus auf kulturelle Haltungen zu Knappheit und Widerstandsfähigkeit.
