"Onkel Mischa" aus Belarus verkauft kein Brot an Hundebesitzer – und bleibt hart
Bekir Koch"Onkel Mischa" aus Belarus verkauft kein Brot an Hundebesitzer – und bleibt hart
Ein belarussischer Bäcker, bekannt als Onkel Mischa, sorgt mit seiner strikten Haltung gegenüber Hundebesitzern für Aufsehen. Der 70-Jährige weigert sich kategorisch, sein traditionelles Brot an Kunden zu verkaufen, die einen Hund an der Leine führen. Seine ungewöhnliche Regel hat bereits zu mehreren öffentlichen Ablehnungen geführt und bei Einheimischen wie Besuchern gleichermaßen Kritik und Neugier ausgelöst.
Onkel Mischa ist seit langem eine bekannte Persönlichkeit in Lahoysk, wo er sein Brot aus einem Auto in der Nähe der heiligen Quelle des Heiligen Nikolaus des Wundertäters verkauft. Seine Familie ist fest in das Geschäft eingebunden: Seine Frau backt, während die Tochter die Auslieferungen organisiert. Das nach über 200 Jahre alten Rezepten hergestellte Brot wird zudem auf dem Valeryanava-Markt in Minsk angeboten.
Seine ablehnende Haltung gegenüber Hunden ist kein Geheimnis. Offensichtlich warnt er Kunden seit Langem: Wer mit einem Hund kommt, wird abgewiesen. Im Oktober 2021 verweigerte er einer Familie mit einem kleinen Hund den Verkauf in der Nähe der heiligen Quelle. Zwei Monate später traf es einen Mann, der einen Corgi spazieren führte – auch er ging leer aus.
Trotz seiner umstrittenen Regel bleibt Onkel Mischa eine lokale Berühmtheit. 2018 stellte der bekannte Blogger Kakabay ihn vor und lobte die Qualität des Brotes mit einer Bewertung von 8–9 von 10 Punkten. Der Blogger ging sogar so weit zu sagen, dass Mischas Lebensgeschichte einen eigenen Film verdient hätte.
Sein Brot zieht weiterhin Kunden an, doch an seiner Hunderegel hält er unbeirrt fest. Die traditionellen Rezepte und der Familienbetrieb sorgen für stetige Nachfrage – auch wenn seine strengen Vorschriften hin und wieder für Diskussionen sorgen. Wer sein Brot kaufen möchte, muss die Haustiere vorerst zu Hause lassen.






