Osnabrücks "Zukunftsregion"-Projekt startet mit 5,5 Millionen Euro Förderung durch
Türkan MargrafOsnabrücks "Zukunftsregion"-Projekt startet mit 5,5 Millionen Euro Förderung durch
Projekt „Zukunftsregion“ in Osnabrück macht großen Schritt vorwärts
Mit der ersten Sitzung des Lenkungsausschusses hat das Projekt „Zukunftsregion“ in Osnabrück einen wichtigen Meilenstein erreicht. Das Treffen fand am 2. Februar 2023 im ICO Innovationszentrum Osnabrück statt und läutete offiziell den Start der Fördermittelvergabe für lokale Initiativen ein. Fast 5,5 Millionen Euro stehen bereit, um Projekte zu unterstützen, die sich auf Innovation und Nachhaltigkeit konzentrieren.
Die Region hatte im September 2022 die offizielle Anerkennung für das Vorhaben erhalten. Seither schritten die Vorbereitungen zügig voran, was zur Bildung des Lenkungsausschusses als zentrales Entscheidungsgremium führte. Bei der konstituierenden Sitzung verabschiedeten die Mitglieder Geschäftsordnungen und legten ein Bewertungssystem fest, nach dem künftige Anträge geprüft werden.
Die Förderung zielt auf zwei Schwerpunkte ab: „Regionale Innovationsfähigkeit“ sowie „Klimaneutrale Gesellschaft und Kreislaufwirtschaft“. Gefördert werden können unter anderem Wissensaustauschprogramme, Gründungsinitiativen, Maßnahmen zur CO₂-Reduzierung, Ressourceneffizienz und nachhaltige Verkehrslösungen. Erfolgreiche Antragsteller können bis zu 40 Prozent ihrer Projektkosten erstattet bekommen.
Katharina Pötter, Oberbürgermeisterin von Osnabrück, und Anna Kebschull, Landrätin des Landkreises Osnabrück, eröffneten die Sitzung mit einer Begrüßung der Ausschussmitglieder. Ein regionales Managementteam mit Sitz im ICO übernimmt als „Innovationsagentur“ die Unterstützung des Gremiums. Weitere Informationen, darunter die Antragsrichtlinien, sind auf der Website Future Region StadtLandZukunft OS abrufbar.
Mit dem ersten Treffen des Lenkungsausschusses ist der Weg für die Verteilung der 5,5 Millionen Euro geebnet. Projekte, die zu den Zielen Innovation und Nachhaltigkeit beitragen, werden nun nach den neu festgelegten Kriterien bewertet. Als nächste Schritte stehen die Prüfung der Anträge und die Auswahl der Initiativen an, die am besten zu den regionalen Zielen passen.






