Pinkes Licht für Mädchenrechte: 50 Städte machen mit beim Internationalen Mädchentag
Meryem DobesPinkes Licht für Mädchenrechte: 50 Städte machen mit beim Internationalen Mädchentag
Über 50 deutsche Städte beteiligen sich an bundesweiter Aktion zum Internationalen Mädchen*tag
In ganz Deutschland leuchten Gebäude – darunter das historische Rathaus in Osnabrück – in Pink, um auf Gleichberechtigung aufmerksam zu machen. Die von Plan International Deutschland initiierte Kampagne fordert einen stärkeren Schutz der Mädchenrechte als Grundlage für eine friedliche Zukunft.
Die Vereinten Nationen hatten den Internationalen Mädchentag 2011 auf Vorschlag von Plan International offiziell ausgerufen. Seit 2012 markiert die Organisation den Tag mit einer pinkfarbenen Lichteraktion, um für gleiche Chancen zu werben. Das diesjährige Motto "Frieden ist die Voraussetzung für Gleichheit"* betont den Zusammenhang zwischen Konfliktlösung und Geschlechtergerechtigkeit.
In Osnabrück erstrahlt das Rathaus – ein Symbol demokratischer Geschichte – in Pink als Zeichen der Solidarität. Patricia Heller, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, unterstrich, dass sichtbare Gesten wie diese die öffentliche Unterstützung für Frauen- und Mädchenrechte stärken. In der Nähe hat Plan International vor dem Osnabrücker Dom einen Informationsstand eingerichtet, der Bürger:innen über die globalen Herausforderungen von Mädchen aufklärt.
Sigrid Schröder von Plan International Deutschland erklärte, dass Gleichberechtigung ohne Frieden nicht möglich sei. Sie rief Gemeinden dazu auf, Mädchenrechte aktiv zu verteidigen – insbesondere in Regionen, in denen Konflikte und Diskriminierung anhalten.
Die Kampagne 2023 vereint lokale und nationale Initiativen zur Förderung der Geschlechtergerechtigkeit. Durch die Beleuchtung von Wahrzeichen in Pink und Informationsveranstaltungen sollen die anhaltenden Kämpfe ins Bewusstsein gerückt werden. Die Aktionen erinnern daran, dass Fortschritt sowohl Sichtbarkeit als auch konkrete Maßnahmen erfordert.






