Schwan auf Bahnschienen legt Zugverkehr in Norddeutschland lahm
Ein Schwan, der auf einer Bahnstrecke in Norddeutschland saß, brachte den Personenverkehr vorübergehend zum Erliegen. Der ungewöhnliche Vorfall ereignete sich auf der Strecke zwischen Bad Kleinen und Ventilstov und führte zu Verspätungen und Zugausfällen.
Die Störung begann, als Mitarbeiter der Deutschen Bahn den Vogel auf den Gleisen entdeckten. Das Unternehmen meldete den Schwan der örtlichen Polizei, die daraufhin die Sperrung der Strecke anordnete.
In der Folge wurden zwei geplante Züge gestrichen. Insgesamt summierten sich die Verspätungen für betroffene Fahrgäste auf 142 Minuten. Die Polizei bestätigte später, dass der Schwan unverletzt geblieben war und schließlich davonflog, als man sich ihm näherte.
Nachdem der Vogel die Gleise verlassen hatte, hob die Deutsche Bahn die Sperrung auf. Kurze Zeit später wurde der Betrieb wieder normal aufgenommen.
Der Vorfall zeigt, wie unerwartete Begegnungen mit Wildtieren den Bahnverkehr beeinträchtigen können. Sobald der Schwan sicher von den Gleisen entfernt war, liefen die Züge wieder nach dem regulären Fahrplan.






