Schwerverletzter Gleisarbeiter nach Zugunfall in Frechen-Königsdorf
Ein 21-jähriger Gleisarbeiter aus Gelsenkirchen wurde am frühen Donnerstagmorgen am Bahnhof Frechen-Königsdorf von einem Zug erfasst und dabei schwer verletzt. Betroffen war ein Regional-Express auf der Strecke von Köln, wodurch es zu erheblichen Behinderungen im Schienenverkehr der Region kam.
Der Unfall ereignete sich, als sich der Arbeiter in einem gesperrten Bereich des Bahnhofs Königsdorf aufhielt, während der Zug einfuhr. Rettungskräfte leisteten vor Ort Erste Hilfe, bevor der Verletzte notfallmäßig in ein Krankenhaus gebracht wurde. Sein aktueller Gesundheitszustand ist weiterhin unbekannt.
Die Strecke der RE 9 war für etwa zwei Stunden komplett gesperrt, was zu Verspätungen bei sieben Zügen mit insgesamt rund 90 Minuten führte. Die Behörden haben Ermittlungen eingeleitet, um zu klären, wie der Arbeiter in den gefährlichen Bereich gelangt war.
Dieser Vorfall folgt einem Angriff auf einen Mitarbeiter der Deutschen Bahn im Jahr 2023 am selben Bahnhof. Seitdem wurden auf der RE-9-Linie strengere Sicherheitsvorkehrungen eingeführt, darunter zusätzliche Videoüberwachung, mehr Sicherheitsstreifen und verpflichtende Deeskalationstrainings für alle Mitarbeiter im Rahmen der DB-Initiative "Sicherheit am Bahnhof" 2024.
Der verletzte Arbeiter befindet sich weiterhin in medizinischer Behandlung, während die Ermittler die Umstände des Zusammenstoßes untersuchen. Der Zugverkehr wurde inzwischen wieder aufgenommen, doch der Vorfall wirft erneut Fragen zu den Sicherheitsprotokollen auf den Gleisanlagen des Bahnhofs Frechen-Königsdorf auf.






