28 March 2026, 18:28

SKS-Programm rettet marode Schwimmbäder: Bis zu 75 Prozent Förderung für Kommunen

Großer rechteckiger Swimmingpool in einem Park, umgeben von Geländern, Laternen, Bäumen und Fahrzeugen, mit Gebäuden und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

SKS-Programm rettet marode Schwimmbäder: Bis zu 75 Prozent Förderung für Kommunen

Schwimmbäder in ganz Deutschland stehen vor wachsenden Herausforderungen: Viele verfallen zusehends und entsprechen nicht mehr den modernen Standards in Sachen Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit. Um dem entgegenzuwirken, hat die Bundesregierung das SKS-Programm ins Leben gerufen, das Kommunen mit finanzieller Unterstützung bei dringend notwendigen Sanierungen und Modernisierungen unter die Arme greift.

Das SKS-Programm stellt nicht rückzahlbare Zuschüsse für die Instandsetzung öffentlicher Schwimmbäder bereit. Die Förderung deckt in der Regel bis zu 45 Prozent der Sanierungskosten, in finanziell schwachen Kommunen sogar bis zu 75 Prozent. Voraussetzung für eine umfassende Modernisierung ist eine Mindestfördersumme von 250.000 Euro pro Projekt; die maximale Förderung liegt bei 8 Millionen Euro.

Förderfähig sind Sportstätten in Besitz von Städten, Gemeinden und Landkreisen. Schwimmbäder spielen eine zentrale Rolle im Gemeinschaftsleben – als Orte der Freizeitgestaltung, der Gesundheit, des Sports und des Wettkampfs. Die CDU Wabe-Schunter und ein regionaler Abgeordnete rufen die lokalen Behörden auf, die Förderfähigkeit ihrer Bäder zu prüfen und Anträge bis zum Stichtag am 19. Juni 2026 einzureichen.

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Offizielle Zahlen, wie viele Kommunen in Niedersachsen bereits Anträge gestellt haben, liegen noch nicht vor. Doch der Druck zur Sanierung bleibt bestehen, da veraltete Infrastruktur die Nutzung und Sicherheit für die Bürger einschränkt.

Das SKS-Programm bietet eine Rettungsleine für marode öffentliche Bäder und soll sicherstellen, dass sie auch in Zukunft sicher, nachhaltig und zugänglich bleiben. Mit einer Antragsfrist bis Mitte 2026 haben Kommunen nun die Chance, Fördergelder zu sichern und diese wichtigen Gemeinschaftsräume neu zu beleben.

Quelle