Überquellende Altglascontainer im Landkreis Fürth lösen Bürgerproteste aus
Franz-Xaver OderwaldÜberquellende Altglascontainer im Landkreis Fürth lösen Bürgerproteste aus
Frust im Landkreis Fürth: Überquellende Altglascontainer sorgen für Ärger
Ende Mai mussten sich Anwohner im Landkreis Fürth über vollgelaufene Altglascontainer und wild entsorgte Flaschen ärgern. Die Situation löste bei vielen Bürgern Empörung über den Zustand der Sammelstellen aus.
Für die Altglasentsorgung in Deutschland sind nicht die kommunalen Abfallbetriebe zuständig, sondern die Dualen Systeme. Während der Landkreis die Container bereitstellt und aufbaut, gehören die Flächen den Gemeinden, die auch für die Pflege der Standorte verantwortlich sind. Die Verpflichtung für die Entsorgung von Glasverpackungen selbst liegt jedoch bei den Dualen Systemen – und nicht bei den lokalen Behörden.
Mit der Leerung der Behälter ist das Nürnberger Unternehmen Kühl Entsorgung & Recycling Süd GmbH beauftragt. Laut den bestehenden Vereinbarungen müssen die Container mindestens alle zwei Wochen oder bei Bedarf entleert werden. Das Unternehmen hat nun Verbesserungen zugesagt, die ab dem 1. Juni greifen sollen – darunter doppelte Leerungsrunden.
Besonders stark frequentierte Standorte werden als Brennpunkte ausgewiesen und bei Bedarf mit zusätzlichen Containern ausgestattet. Der Umwelt- und Verkehrsausschuss des Landkreises wird sich am 25. Juni mit der Thematik befassen.
Das Unternehmen versprach, den Rückstau abzubauen und künftige Überlastungen zu verhindern. Durch zusätzliche Behälter und häufigere Leerungen soll das Problem gelöst werden. In der Ausschusssitzung werden dann der Fortschritt und weitere Maßnahmen bewertet.






