24 April 2026, 18:49

Ursulaschule gewinnt Fair-Trade-Cup 2025 in Osnabrück mit fairen Fußballen

Plakat, das eine Gruppe von Menschen um einen Tisch mit Gegenständen auf einem Landmarkt zeigt, mit Gebäuden, Flaggen und einem blauen Himmel im Hintergrund und dem Text "Sportarten eines Landmarkts" unten.

Ursulaschule gewinnt Fair-Trade-Cup 2025 in Osnabrück mit fairen Fußballen

Sieben Schulen aus Osnabrück nahmen am diesjährigen Fair-Trade-Cup teil, einem Fußballturnier, das sich für faire Produktionsbedingungen einsetzt. Bürgermeisterin Katharina Pötter eröffnete die Veranstaltung und betonte die Bedeutung des fairen Handels sowie globaler Gerechtigkeit. Neben den Spielen gab es für die Teilnehmer auch unterhaltsame Aktivitäten wie Hindernisparcours und Balljonglier-Wettbewerbe.

Am Turnier beteiligten sich Mannschaften der Ursulaschule, der IGS Eversburg, des Ratsgymnasiums, der Angelaschule, der Friedensschule, der Oberschule am Sonnenhügel und der KGS Schinkel. Gespielt wurde mit 49 Fairtrade-zertifizierten Fußballen, die von der Stadt gestellt wurden – jeder mit dem Osnabrücker Logo für künftige Veranstaltungen.

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In ihrer Rede hob Pötter hervor, wie fairer Handel das Leben von Menschen verbessert. Als Beispiel nannte sie Sialkot in Pakistan, wo rund 60.000 Arbeiter unter oft prekären Bedingungen Fußballbälle nähen. Fair-Trade-Programme dort sichern Mindestlöhne, sicherere Arbeitsplätze und zusätzliche Leistungen für die Beschäftigten.

Nach einem Tag voller Spiele ging die Ursulaschule als Sieger hervor und erhielt den Pokal sowie einen Wanderpokal. Als Gewinner richten sie 2026 den nächsten Fair-Trade-Cup aus. Zudem belohnte der VfL Osnabrück das Team mit Freikarten für ein Heimspiel im Stadion an der Bremer Brücke.

Das Turnier sensibilisierte für fairen Handel und bot Schülerinnen und Schülern gleichzeitig eine sportliche Plattform. Mit dem Sieg der Ursulaschule steht fest: Sie organisiert die nächste Auflage in zwei Jahren. Die von der Stadt gespendeten Bälle werden zudem künftige Veranstaltungen unterstützen – und den Fokus auf ethisch produziertes Sportequipment lenken.

Quelle