21 March 2026, 06:23

Vergessene DDR-Symbole: Wie eine Ausstellung Berlins Geschichte neu erzählt

Eine hölzerne Schachtel mit verschiedenen Medaillen, darunter ein roter Stern als Symbol der Sowjetunion, ordentlich angeordnet mit einem Objekt auf der rechten Seite.

Neue Ausstellung: 'Die Beseitigung von GDR-Staatssymbolen' - Vergessene DDR-Symbole: Wie eine Ausstellung Berlins Geschichte neu erzählt

Eine neue Ausstellung in Berlin holt das vergessene Schicksal der Staatsymbolik der DDR ans Licht

Nach dem Fall der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) verschwanden Fahnen, Embleme und Orden aus dem öffentlichen Raum – manche wurden entsorgt, andere bewahrt.

Als die DDR 1990 unterging, entfernte man ihre offiziellen Symbole zügig von Straßen, Gebäuden und Einrichtungen. Viele landeten im Sperrmüll oder wurden für wenig Geld auf Flohmärkten verkauft. Wie viele davon zerstört oder gerettet wurden, ist nicht dokumentiert.

Das DDR-Museum in Berlin-Mitte hat diese Relikte nun für eine Sonderausstellung zusammengetragen. Unter dem Titel "Ein Land im Container: Die Entsorgung der DDR-Staatssymbole" verfolgt die Schau ihren Weg vom staatlichen Eigentum zum historischen Artefakt. Manche Stücke bewahrten Museen oder Privatpersonen auf, andere gingen für immer verloren.

Bis Mitte November können Besucher die Geschichten hinter diesen Objekten entdecken. Die Ausstellung zeigt, wie eine nationale Identität abgebaut wurde – und was davon heute noch bleibt.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Schau bietet einen seltenen Einblick in die materiellen Überreste der DDR. Sie offenbart, wie Symbole, die einst den Alltag prägten, zerstreut, gerettet oder verschrottet wurden. Die Ausstellung ist bis Mitte November im DDR-Museum in Berlin-Mitte zu sehen.

Quelle