Volksbank im Rheinland feiert Rekordjahr mit Fusion und Führungswechsel
Türkan MargrafVolksbank im Rheinland feiert Rekordjahr mit Fusion und Führungswechsel
Volksbank im Rheinland blickt auf ein Jahr tiefgreifender Veränderungen und wirtschaftlichen Wachstums zurück. Auf der Jahresversammlung 2025 feierte die Bank herausragende Kennzahlen, beschloss eine Dividende und vollzog eine bedeutende Fusion. Gleichzeitig verabschiedete sie langjährige Vorstandsmitglieder nach Jahrzehnten im Amt.
Das Geschäftsjahr 2025 brachte für die Bank starke Ergebnisse: Die Bilanzsumme stieg auf rund 2,79 Milliarden Euro, während das verwaltete Kundengeschäftsvolumen über 6 Milliarden Euro erreichte. Auf Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat stimmten die Aktionäre einer Dividende von vier Prozent zu.
Ein weiterer Höhepunkt der Versammlung war die formelle Vollziehung der Fusion mit der VR-Bank Region Aachen. Mit der Genehmigung des Jahresabschlusses wurde die Übernahme besiegelt, wodurch die Bank ihre regionale Präsenz deutlich ausbaute.
Drei langjährige Mitgliederschieden aus dem Aufsichtsrat aus. Fred Hendricks, der Vorsitzende, leitete seine letzte Sitzung, bevor er sein Amt niederlegte. Auch Karl Peter Kürten und Philipp Mansour verließen den Rat – teils altersbedingt, teils aus persönlichen Gründen. Alle drei wurden für ihr langjähriges Engagement mit der Goldenen Ehrennadel des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbands (DGRV) ausgezeichnet. Hendricks prägte über Jahrzehnte die strategische Ausrichtung der Bank, Kürten spielte eine Schlüsselfunktion bei Fusionen und Wachstumsstrategien. Ein weiterer Geehrter, Heinz Theißen, begleitete die Entwicklung der Bank seit 1991.
Mit dem Ausscheiden der Veteranen steht nun eine Neuaufstellung des Aufsichtsrats an. Die Änderungen sollen rechtliche Vorgaben erfüllen und die größere Dimension der Bank nach der Fusion widerspiegeln.
Die Jahresversammlung markierte einen Einschnitt für die Volksbank im Rheinland. Eine neue Führung wird die Geschicke übernehmen, während die Bank auf einem Kundengeschäftsvolumen von 6 Milliarden Euro und erweiterten Geschäftsaktivitäten aufbaut. Der umgestaltete Aufsichtsrat wird die nächste Phase von Wachstum und Compliance begleiten.






