Wadephul bereut: Seine Kinder sprechen kein Plattdeutsch – warum?
Franz-Xaver OderwaldWadephul bereut: Seine Kinder sprechen kein Plattdeutsch – warum?
Bundesaußenminister Johann Wadephul hat bedauert, seinen Kindern das Plattdeutsche nicht vermittelt zu haben. Die Sprache hat für ihn eine persönliche Bedeutung, spielt im Familienalltag jedoch keine Rolle.
Wadephul spricht Plattdeutsch fließend, insbesondere in Schleswig-Holstein. Da seine Frau die Sprache jedoch nicht beherrscht, wird sie zu Hause nicht verwendet. Er ist überzeugt, dass in der Regel die Mutter die Familiensprache prägt und der Vater sich ihr anpasst.
Seine Kinder bedauern es mittlerweile, nie Plattdeutsch gelernt zu haben. Trotz seiner persönlichen Verbundenheit mit der Sprache spielt sie in der Berliner Politik kaum eine Rolle.
Plattdeutsch bleibt ein Teil von Wadephuls Leben außerhalb der Familie. Doch die fehlende Verwendung im eigenen Haushalt spiegelt einen größeren Trend wider: Die Sprache ist im Alltag und in politischen Debatten kaum präsent. Die Enttäuschung seiner Kinder unterstreicht den schwindenden Generationenübergang des Dialekts.






