21 March 2026, 08:24

Wie Händchenhalten zwischen Vätern und Söhnen Männlichkeitsbilder revolutioniert

Ein Porträt eines Mannes mit langen Haaren und einem ernsten Gesichtsausdruck, der dem Betrachter gegenübersteht, neben einer Frau mit einem sanften Gesichtsausdruck, die ein Kind hält, beide direkt in die Kamera schauen.

Wie Händchenhalten zwischen Vätern und Söhnen Männlichkeitsbilder revolutioniert

Eine neue Fotoserie des bulgarischen Künstlers Valery Poshtarov löst Diskussionen über Männlichkeit und familiäre Bindungen aus. Sein Projekt Vater und Sohn zeigt intime Porträts von Vätern und erwachsenen Söhnen, die sich in ganz Europa an den Händen halten. Gleichzeitig zeichnen sich in Nordrhein-Westfalen kulturelle Veränderungen ab – von Wechseln in der Theaterleitung bis zu einer Punk-Renaissance in Dortmund.

Valery Poshtarov reiste jahrelang durch Europa, um Väter und Söhne zu fotografieren, die Händchen halten. Seine Bilder erkunden emotionale Nähe, Generationenkonflikte und kulturelle Vielfalt. Deutsche Medien wie GEO heben hervor, wie die Serie traditionelle Vorstellungen von Männlichkeit herausfordert.

In Gelsenkirchen kehrte die Sängerin und Schauspielerin Larissa Sirah Herlen – bekannt als Lary – für den Eröffnungauftritt der Ruhrtriennale in ihre Heimatstadt zurück. Die Festspieleröffnung markierte einen weiteren kulturellen Höhepunkt in der Region.

In Bochum hat Thorsten Bihegue die Leitung des Jungen Schauspielhauses übernommen und löst damit Cathrin Rose ab. Seine erste Spielzeit setzt auf radikale Mitbestimmung und neugiergetriebenes Theater. Unterdessen führt Thomas Koch seit sechs Jahren Dialogprojekte durch, bei denen sich Fremde treffen, um einander zuzuhören und Ideen auszutauschen.

Abseits der Bühne hat Birgit nach fast vier Jahren ohne festen Wohnsitz endlich ein dauerhaftes Zuhause gefunden. Ihre neue Bleibe fällt zusammen mit der wachsenden Aufmerksamkeit für eine Hobbyfußballmannschaft aus Castrop-Rauxel, in der auch der TV-Prominente Micky Beisenherz spielt – ein Mix aus Amateuren und bekannten Persönlichkeiten.

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Auch die Dortmunder Punk- und Metalszene steht wieder im Fokus. Die Ausstellung und das Buch DortmUnderground 1978–1998 blicken auf die rebellische Musikgeschichte der Stadt zurück. Zudem erscheint am 1. Oktober eine Sonderausgabe des Magazins bodo zum Thema Väter und Söhne.

Poshtarovs Fotografie und regionale Kulturprojekte rücken neue Perspektiven auf Familie und Gemeinschaft in den Mittelpunkt. Die Serie Vater und Sohn, die Theaterwechsel und lokalen Initiativen spiegeln anhaltende Veränderungen wider, wie Menschen miteinander in Verbindung treten. Die bodo-Sonderausgabe und die Dortmunder Punk-Retrospektive werden diese Themen in den kommenden Monaten weiter vertiefen.

Quelle