01 May 2026, 16:32

Wolfenbüttel plant bis 2040 den vollständigen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen

Stadtlandschaft mit mehreren Gebäuden im Vordergrund und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund, mit Solarpanelen auf dem Dach eines Gebäudes.

Wolfenbüttel plant bis 2040 den vollständigen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen

Wolfenbüttel treibt Pläne zur Umstellung seines Wärmesystems bis 2040 voran

Die Stadt Wolfenbüttel will bis 2040 komplett auf fossile Brennstoffe verzichten und hat nun ihren Strategieentwurf zur öffentlichen Konsultation freigegeben. Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen sowie lokale Organisationen können die Vorschläge bis Ende Mai einsehen und kommentieren.

Aktuell verbraucht Wolfenbüttel jährlich rund 600 Gigawattstunden Wärme, wobei über 90 Prozent aus Gas und Öl stammen. Der neue Plan sieht zwei Hauptwege zur Dekarbonisierung vor: den Ausbau des zentralen Fernwärmenetzes und die Förderung von Wärmepumpen. Die Stadt wurde dafür in 46 separate Zonen unterteilt, um maßgeschneiderte Lösungen für jedes Gebiet zu entwickeln.

Es wurden zwei Szenarien für das Jahr 2040 ausgearbeitet, die beide einen vollständigen Ausstieg aus fossilen Energieträgern vorsehen. Zudem muss das lokale Stromnetz modernisiert werden, um die steigende Nachfrage durch Wärmepumpen und Elektrofahrzeuge bewältigen zu können. Sobald der Plan finalisiert ist, wird er die Umstellung auf eine komplett CO₂-freie Wärmeversorgung steuern.

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Die städtischen Werke betonen, wie wichtig die Bürgerbeteiligung in dieser Phase ist. Die in den kommenden Wochen gesammelten Anregungen und Rückmeldungen fließen in die Endfassung der Strategie ein.

Die öffentliche Konsultationsphase läuft bis Ende Mai und gibt Anwohnern sowie Interessengruppen die Möglichkeit, die künftige Wärmepolitik der Stadt mitzugestalten. Im Anschluss wird Wolfenbüttel den Plan abschließen und mit der Umsetzung der Maßnahmen beginnen, um das Ziel einer klimaneutralen Wärmeversorgung bis 2040 zu erreichen. Die Strategie bildet die Grundlage für Förderanträge, Infrastrukturprojekte und lokale Anreizprogramme.

Quelle