25 February 2026, 11:03

1.000 Euro verloren: Mann fällt auf gefälschten Holzhandel im Internet herein

Ein Plakat mit Text und Logo, auf dem steht: "Wenn Unternehmen versteckte Gebühren in Familienrechnungen einführen, können sie monatlich Hunderte von Dollar aus den Taschen der Familien ziehen."

1.000 Euro verloren: Mann fällt auf gefälschten Holzhandel im Internet herein

Ein 57-jähriger Mann aus Rinteln verlor Anfang dieses Jahres fast 1.000 Euro durch einen Online-Betrug mit Holz. Der Vorfall, der im Januar 2026 gemeldet wurde, betraf eine gefälschte Holzhandelsplattform, die die bestellte Ware nie lieferte. Seitdem warnen die Behörden Käufer, beim Online-Kauf von Materialien wachsam zu bleiben.

Am 5. Januar 2026 bestellte das Opfer 20 Kubikmeter Holz über eine Website. Das Unternehmen verlangte eine Vorauszahlung von 934 Euro, die der Mann auf ein französisches Bankkonto überwies. Als das Holz nie eintraf, wurde ihm klar, dass etwas nicht stimmte.

Der Geschädigte erstattete am 23. Januar 2026 Anzeige wegen Betrugs. Die Ermittlungen bestätigten später, dass es sich um einen Fake-Shop handelte, der Kunden täuschen sollte. Dieser Fall reiht sich in eine Serie von Warnungen vor Anlagebetrug ein, darunter ein weiterer Vorfall, der am 9. Februar 2026 in Bayern gemeldet wurde.

Die Behörden raten Käufern nun dringend, vor Zahlungen das Impressum einer Website zu prüfen und Kundenbewertungen zu lesen. Als Warnsignale gelten unter anderem Forderungen nach vollständiger Vorauszahlung oder Transaktionen in Kryptowährungen.

Die 934 Euro des Opfers flossen an eine betrügerische Organisation – das Holz, für das er bezahlt hatte, erhielt er nie. Die Polizei beobachtet weiterhin ähnliche Fälle, auch wenn derzeit keine konkreten Zahlen zu gefälschten Holzhandelsbetrügereien für die Jahre 2025 oder 2026 vorliegen. Käufer werden aufgefordert, bei Geschäften mit unbekannten Online-Händlern besonders vorsichtig zu sein.