ABDA startet radikale Umstrukturierung unter neuer Hauptgeschäftsführerin Franziska Erdle
Franz-Xaver OderwaldABDA startet radikale Umstrukturierung unter neuer Hauptgeschäftsführerin Franziska Erdle
Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) durchläuft eine umfassende interne Umstrukturierung. Die Organisation hat ihr bisheriges Abteilungsmodell abgeschafft und durch 14 neu gebildete Fachbereiche ersetzt, die alle einer zentralen Geschäftsführung unterstellt sind. Die Änderungen fallen mit dem Amtsantritt von Franziska Erdle als neue Hauptgeschäftsführerin zusammen.
Bisher war die ABDA in eigenständige Bereiche gegliedert, die jeweils von eigenen Leitern verantwortet wurden. Dazu zählten separate Abteilungen, Ressorts und Führungseinheiten. Unter Erdles Führung wurden diese nun zu 14 spezialisierten Einheiten zusammengefasst.
Mit dem Wandel verbunden ist auch der Abschied mehrerer langjähriger Direktoren. Neben dem Ausscheiden der bisherigen Hauptgeschäftsführerin gehen die Leiter der Bereiche Rechtsangelegenheiten und Arzneimittel in den Ruhestand. Zudem wird die bereits vakante Position des Apotheken-Direktors nicht neu besetzt.
Ziel der neuen Struktur ist es, Entscheidungsprozesse zu beschleunigen – einige Bereiche berichten nun direkt an Erdle. Die vollständige Umstellung auf das aktualisierte System soll bis Mitte des Jahres abgeschlossen sein.
Bisher liegen keine Details darüber vor, wie sich die neue 14-Bereiche-Struktur auf die Zusammenarbeit mit politischen Entscheidungsträgern auswirken wird. Die ersten sechs Monate seit der Reform haben noch keine konkreten Erkenntnisse über die Auswirkungen im Vergleich zum alten System geliefert. Die Organisation passt sich unter der neuen Führung weiterhin an die Veränderungen an.






