Ainetters neuer Krimi entlarvt Machtspiele und Mord in Berlins Elite
Türkan MargrafAinetters neuer Krimi entlarvt Machtspiele und Mord in Berlins Elite
Wolfgang Ainetters neuer Krimi Einigkeit, Recht und Rache verbindet politische Satire mit einem packenden Mordfall. Vor der Kulisse der Berliner Elite entfaltet sich die Handlung beim Bundespresseball im luxuriösen Hotel Adlon. Zwei spektakuläre Todesfälle – ein verhasster Kanzler und sein übergangener Finanzminister – lösen eine brisante Ermittlung aus.
Das Buch zieht die Leser:innen in ein undurchdringliches Geflecht aus Machtkämpfen, radikalen Gruppierungen und Medienmanipulation. Ainetter, ehemaliger Bild-Journalist und späterer Spitzenbeamter, schreibt mit beißendem Spott und entlarvt die Arroganz der Mächtigen. Sein scharfer Ton spiegelt Jahre als Pressesprecher eines Bundesministers wider, bevor er selbst in eine Führungsposition der Verwaltung aufstieg.
Die Handlung beginnt mit einem ironischen Vorwort: Die Geschichte sei "so wahr wie die Wahlversprechen von Friedrich Merz", und jede Figur habe – "an Eides statt" – geschworen, nicht zu existieren. Der Wiener Kommissar André Heidergott wird unter immensen Druck in den Fall gedrängt. Seine Aufgabe: die Mörder finden, bevor der Skandal das ganze Land erschüttert.
Im Haymon Verlag erschienen, umfasst der 352-seitige Roman ein scharfzüngiges Gemisch aus schwarzem Humor, Insiderwissen und einem Finale, das die Kleinlichkeit der Mächtigen schonungslos bloßlegt. Mit einem Preis von 14,95 Euro bietet er sowohl einen fesselnden Krimi als auch eine schonungslose Abrechnung mit der politischen Klasse.
Ainetters Erfahrung als Journalist und Regierungsmitarbeiter verleiht den Wendungen der Geschichte besondere Glaubwürdigkeit. Leser:innen erwarten eine rasante Ermittlung, bei der keine Institution verschont bleibt.






