09 June 2026, 22:27

Airbus fordert rasche Entscheidung für neues deutsches Kampfflugzeug

Nach FCAS-Austritt - Airbus: Kann eigenes Kampfflugzeug entwickeln

Airbus fordert rasche Entscheidung für neues deutsches Kampfflugzeug

Airbus drängt deutsche Politiker zu schneller Entscheidung über Zukunft der Kampfflugzeug-Entwicklung

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Der Aufruf erfolgt nach dem Scheitern des deutsch-französisch-spanischen FCAS-Programms. Branchenvertreter warnen, dass weitere Verzögerungen den dringend notwendigen Ersatz der veralteten Flotte der Luftwaffe nur behindern würden.

Thomas Pretzl, Vorsitzender des Betriebsrats von Airbus Defence and Space, betont, dass Deutschland sowohl das Know-how als auch die finanziellen Mittel besitze, um ein neues Kampfflugzeug zu entwickeln. Politisches Zögern verschwende wertvolle Zeit, so Pretzl – jeder Tag ohne Entscheidung bremse die Entwicklung aus.

Pretzl deutete zudem an, Airbus könne das Projekt notfalls auch in Eigenregie vorantreiben. Gleichzeitig unterstrich Reinhard Brandl, Generalsekretär der CSU-Bundestagsfraktion, die Bedeutung europäischer Zusammenarbeit bei künftigen Kampfflugzeugprojekten. Er ist überzeugt, dass deutsche Unternehmen eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung der nächsten Generation europäischer Kampfflugzeuge spielen können.

Seitens Airbus heißt es klar: Eine zügige politische Weichenstellung sei unverzichtbar. Das Unternehmen argumentiert, Deutschland müsse jetzt handeln, um im Bereich der militärischen Luftfahrttechnik nicht den Anschluss zu verlieren.

Der Appell kommt nach dem Zerbrechen der FCAS-Partnerschaft. Sowohl Airbus als auch politische Vertreter sind sich einig: Deutschland muss vorankommen – sei es allein oder mit europäischen Partnern. Ein neues Kampfflugzeug bleibt für die Luftwaffe Priorität, und die Industrie fordert einen klaren Zeitplan.

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