Bewegliche Gärten sollen Niedersachsens Innenstädte grüner und lebendiger machen
Meryem DobesBewegliche Gärten sollen Niedersachsens Innenstädte grüner und lebendiger machen
Mobile urbane Gärten bereichern Innenstädte in Niedersachsen
Ein neues Projekt bringt bewegliche Stadtgärten in die Zentren niedersächsischer Städte. Die von der EU geförderte Initiative soll lokale Gebiete beleben und gleichzeitig Klimaherausforderungen begegnen. Bis zum 14. Juni können Anwohner:innen ihre Meinung in einer Umfrage einbringen.
Das Vorhaben ist Teil des Programms „Perspektive Innenstadt“, das darauf abzielt, geschwächten Einkaufsstraßen neues Leben einzuhauchen. Finanziert wird es über das EU-Programm REACT-EU, das sich auf grüne und digitale Transformation in der Region konzentriert. Der 55-Milliarden-Euro-Fonds unterstützt Projekte in ganz Europa; Niedersachsen erhält davon rund 205 Millionen Euro.
Neben der Begrünung städtischer Räume sollen die mobilen Gärten auch die Widerstandsfähigkeit gegen den Klimawandel stärken. Die lokalen Behörden fordern die Bevölkerung auf, sich mit Ideen und Anregungen einzubringen – etwa zur Nutzung und Platzierung der Gärten. Die bis Mitte Juni laufende Umfrage gibt Bürger:innen die Möglichkeit, Verbesserungsvorschläge zu machen oder Bedenken zu äußern.
Das übergeordnete Programm „Perspektive Innenstadt“ fördert zudem digitale Aufwertungen parallel zu den ökologischen Maßnahmen. Durch die Verbindung von grüner Infrastruktur mit moderner Technologie sollen Innenstädte zukunftsfähiger und attraktiver werden.
Das Projekt der mobilen Gärten ist eines von mehreren Vorhaben, die Niedersachsens urbane Räume modernisieren sollen. Die Förderung durch REACT-EU sichert langfristige Unterstützung für diese Veränderungen. Die Rückmeldungen der Anwohner:innen werden eine zentrale Rolle dabei spielen, wie die Gärten gestaltet und gepflegt werden.






