BLSK schließt Schließfachanlage – 1.500 Kunden müssen Wertsachen umlagern
Bekir KochBLSK schließt Schließfachanlage – 1.500 Kunden müssen Wertsachen umlagern
Braunschweigische Landessparkasse (BLSK) schließt Schließfachanlage in der Filiale Dankwardstraße
Rund 1.500 Kunden müssen aufgrund der Schließung ihre Wertgegenstände umlagern. Die Bank hat zwar Maßnahmen zur Unterstützung des Übergangs vorgestellt, sieht sich jedoch mit Kritik an den entstehenden Kosten und möglichen Sicherheitsrisiken für die Kontoinhaber konfrontiert.
Mit der Schließung der Filiale in der Dankwardstraße sind Kunden gezwungen, ihre Schließfächer in die Niederlassung am Bürgerpark zu verlegen. Die BLSK verspricht einen transparenten und sicheren Ablauf – ohne starre Fristen für die Räumung der Fächer. Zudem werden an beiden Standorten zusätzliche Mitarbeiter eingesetzt, um den Umzug zu erleichtern.
Für Kunden, die Unterstützung benötigen, organisiert die Bank diskrete Termine mit einem professionellen Werttransportunternehmen. Die Kosten und die Logistik für den Transport der Wertsachen müssen die Kunden jedoch selbst tragen. Diese Regelung hat Bedenken hinsichtlich der finanziellen Belastung und potenzieller Sicherheitsprobleme während des Umzugs ausgelöst.
Die SPD-Fraktion im Landtag hinterfragte die BLSK zu ihrem Unterstützungsangebot und wies auf die Sorgen der Kunden hin – insbesondere in Bezug auf die anfallenden Ausgaben und den sicheren Umgang mit den Wertgegenständen. Die Bank betont, ihr Vorgehen sei fair und kundenorientiert, gab jedoch keine Auskunft über zusätzliche Lageroptionen jenseits der Bürgerpark-Filiale.
Von der Umstellung betroffen sind etwa 1.500 Kontoinhaber, die nun entscheiden müssen, wie sie ihre Wertsachen transferieren. Zwar hat die BLSK Maßnahmen ergriffen, um den Prozess zu erleichtern, doch die Verantwortung für Transportlogistik und Kosten bleibt bei den Kunden. Weitere Alternativen zur Lagerung über den Standort Bürgerpark hinaus wurden nicht bekannt gegeben.