Braunschweig passt Windkraftpläne an – 56 Zonen überarbeitet und acht Standorte gestrichen
Türkan MargrafBraunschweig passt Windkraftpläne an – 56 Zonen überarbeitet und acht Standorte gestrichen
Die Region Braunschweig hat ihre Pläne für Windenergie nach öffentlicher Rückmeldung und neuen Forschungserkenntnissen überarbeitet. Die Behörden haben 56 der ursprünglich im Entwurf von 2025 vorgesehenen Zonen angepasst. Die Änderungen sollen die rechtlichen Vorgaben des Landes Niedersachsen für den Ausbau der Windkraft an Land erfüllen.
Niedersachsen verlangt von der Region, bis 2027 insgesamt 2,46 Prozent ihrer Fläche für Windenergie auszuweisen. Die aktuellen Vorranggebiete decken bereits etwa 2,9 Prozent der Gesamtfläche ab und übertreffen damit das Ziel vorzeitig.
Acht Standorte wurden aus der Liste der Vorranggebiete gestrichen, sodass sich die Gesamtzahl von 88 auf 80 verringert. Darunter fällt auch ein großes Gebiet zwischen Seershausen, Hillerse und Edemissen, das nicht mehr berücksichtigt wird. Stattdessen wurde ein neues Areal südlich von Kirchberg bei Seesen im Landkreis Goslar aufgenommen.
Die nächste Phase der räumlichen Planung für Windkraft ist nun eingeleitet. Um den Fortschritt zu unterstützen, ermöglicht eine kommunale Öffnungsklausel den örtlichen Behörden, zusätzliche Flächen einzubringen, die auf das Ziel für 2032 angerechnet werden können. Dennoch muss die Region Braunschweig ihre Anstrengungen weiter verstärken, um die verbindlichen rechtlichen Vorgaben zu erfüllen.
Der überarbeitete Plan umfasst nun 80 Vorranggebiete für Windenergie. Die Anpassungen spiegeln die Bürgerbeteiligung und aktualisierte Daten wider. Die Region bleibt damit auf Kurs, um ihre gesetzlichen Verpflichtungen für den Ausbau der Windkraft an Land zu erfüllen.






