CDU droht historischer Mitgliederschwund bis zur nächsten Wahl
Die CDU steht vor einem drastischen Mitgliederschwund und könnte bis zum Ende der aktuellen Legislaturperiode bis zu 50.000 Anhänger verlieren. Generalsekretär Carsten Linnemann warnt vor einem möglichen Massenaustritt – ein herber Rückschlag nach dem Wachstum, das die Partei noch im vergangenen Jahr verzeichnete.
2024 hatte die CDU noch einen deutlichen Mitgliederschub gefeiert: Über 20.000 neue Unterstützer traten bei, wodurch sie zeitweise zur mitgliederstärksten Partei Deutschlands aufstieg und die SPD überholte. Doch die Lage hat sich rasant verändert.
In diesem Jahr häufen sich die Austritte, sodass ein Großteil der Fortschritte des Vorjahres wieder zunichtegemacht wird. Linnemann führt den Rückgang auf die weitverbreitete Unzufriedenheit mit der Bundesregierung und Kanzler Friedrich Merz zurück. Sollte sich der Trend fortsetzen, droht der Partei der Verlust zehntausender weiterer Mitglieder vor der nächsten Wahl.
Die Mitgliederkrise der CDU spiegelt die wachsende Verärgerung in der Basis wider. Mit potenziell 50.000 Austritten am Horizont steht die Partei nun vor der Herausforderung, den Abwärtstrend umzukehren. Die kommenden Monate werden zeigen, ob es ihr gelingt, ihre Unterstützung zu stabilisieren.






