20 March 2026, 22:22

Christian Ulmen in der Krise: Ex-Partnerin wirft ihm Deepfake-Pornografie und Fake-Profile vor

Frau auf einer Bühne mit Mikrofon, hinter ihr ein Display mit Bild und Text zum TEDxWomen-Event.

Erste 'Arschlöcher.' Star bricht Schweigen - Christian Ulmen in der Krise: Ex-Partnerin wirft ihm Deepfake-Pornografie und Fake-Profile vor

Schauspieler Christian Ulmen sieht sich schweren Vorwürfen seiner ehemaligen Partnerin Collien Fernandes ausgesetzt, die ihm vorwirft, über Jahre hinweg gefälschte Online-Profile erstellt und Deepfake-Pornografie verbreitet zu haben. Die von Der Spiegel am 19. März 2026 veröffentlichten Enthüllungen lösten heftige Reaktionen sowohl bei seinem Management als auch in der Branche aus.

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Ulmens Management wies den Bericht umgehend als haltlos und einseitig zurück. Man verurteilte, was als "unzulässige Verdachtsberichterstattung" bezeichnet wurde, und forderte Respekt für seine Persönlichkeitsrechte. Bisher hat sich Ulmen selbst nicht zu den Vorwürfen oder der wachsenden Unterstützung für Fernandes geäußert.

Pheline Roggan, bekannt durch ihre Rolle in der Serie Jerks., stellte sich kurz nach Bekanntwerden der Anschuldigungen öffentlich hinter Fernandes. Roggan lobte Fernandes' Mut, sich zu äußern, und bezeichnete ihr Vorgehen als ein Zeichen nicht nur für sich selbst, sondern für alle Frauen, die Gewalt erfahren haben. Ihre Worte erinnerten an ein bekanntes Zitat der Feministin Gisèle Pelicot und verlagerten die Verantwortung von den Opfern zu den Tätern.

Roggans Unterstützung ging über bloße Solidarität hinaus: Sie betonte die weitreichende Bedeutung von Fernandes' Entscheidung, an die Öffentlichkeit zu gehen. Den Schritt bezeichnete sie als Akt der Verbundenheit mit Überlebenden von Gewalt und unterstrich damit, wie wichtig es ist, das Schweigen in Fällen systematischen Missbrauchs zu brechen.

Die Kontroverse spaltet die öffentliche Meinung: Während Ulmens Team die Vorwürfe zurückweist, stellen sich Persönlichkeiten wie Roggan demonstrativ hinter Fernandes. Die Anschuldigungen bleiben zwar weiterhin Gegenstand der Prüfung, doch der Fall hat bereits eine breitere Debatte über Verantwortung und Opferunterstützung in der Unterhaltungsbranche ausgelöst. Bisher wurden keine rechtlichen Schritte oder weiteren Stellungnahmen bekannt gegeben.

Quelle