Dompés Zukunft beim HSV nach Trunkenheitsfahrt und Oteles Aufstieg ungewiss
Türkan MargrafDompés Zukunft beim HSV nach Trunkenheitsfahrt und Oteles Aufstieg ungewiss
Jean-Luc Dompés Zukunft beim Hamburger SV sieht nach einer schwierigen Saison ungewiss aus. Der Flügelspieler, einst Stammkraft, ist seit einem Trunkenheitsfahrtsvorfall im Januar in der Hierarchie abgerutscht. Unterdessen hat Philip Otele seine Position auf der linken Außenbahn übernommen und Dompé mit begrenzter Spielzeit zurückgelassen.
Dompés Niedergang beim HSV verlief rasant. Nach 20 Einsätzen in der 2. Bundesliga in dieser Saison, in denen er drei Tore erzielte, ist seine Rolle auf gelegentliche Einwechslungen geschrumpft. Auch das Verhältnis zu Cheftrainer Merlin Polzin hat sich verschlechtert, was ihn weiter von der Stammelf entfernt.
Die Vereinsführung bereitet nun die Ziehung einer Kaufoption über 5 Millionen Euro für Otele vor, der Dompé in den letzten Monaten überflügelt hat. Berichten zufolge ist eine vorzeitige Vertragsauflösung – einst als unwahrscheinlich galt – nicht mehr ausgeschlossen. Dompés Vertrag läuft zwar noch bis 2027, doch Gespräche über seinen Abgang werden vor Saisonende erwartet.
Da der HSV den Aufstieg anstrebt, scheint der Abschied des Flügelspielers wahrscheinlich. Vereinsvertreter wollen bald mit ihm sprechen, um seine Zukunft im Volksparkstadion zu klären.
Dompés Zeit beim HSV neigt sich dem Ende zu. Seine reduzierte Rolle in Kombination mit Oteles Aufstieg hat ihn an den Rand des Kaders gedrängt. Der Fokus des Vereins auf den Aufstieg könnte seinen Abgang beschleunigen – eine endgültige Entscheidung wird vor dem Sommer erwartet.






