Dortmunds Handballerinnen krönen sich nach 29 Jahren zum zweiten Mal mit dem DHB-Pokal
Türkan MargrafInsolvenz für Kretzschmar: BVB-Frauen holen DHB-Pokal - Dortmunds Handballerinnen krönen sich nach 29 Jahren zum zweiten Mal mit dem DHB-Pokal
Borussia Dortmunds Frauen-Handballteam holt zweiten DHB-Pokal-Titel nach 29 Jahren
Die Handballerinnen von Borussia Dortmund haben sich mit einem 30:25-Sieg gegen HSG Bensheim/Auerbach ihren zweiten DHB-Pokal gesichert. Der Triumph kommt 29 Jahre nach ihrem ersten Erfolg in diesem Wettbewerb. Das Finale war zugleich die erste Begegnung der beiden Mannschaften in einem Endspiel des DHB-Pokals.
Dortmunds Weg zum Titel begann mit einem hart umkämpften 35:32-Halbfinalsieg gegen HSG Blomberg-Lippe. Zum Kader gehörten die Vize-Weltmeisterinnen Alina Grijseels, Lisa Antl und Sarah Wachter, die im Turnier eine Schlüsselrolle spielten.
HSG Bensheim/Auerbach hingegen erreichte das Finale nach einem dramatischen Halbfinale gegen den Thüringer HC, das erst im Siebenmeterwerfen entschieden wurde – knapp zugunsten der Hessinnen. Für Bensheim/Auerbach bot sich damit die Chance, erstmals in der Vereinsgeschichte den Pokal zu gewinnen.
Im Spiel um Platz drei setzte sich HSG Blomberg-Lippe mit 29:27 gegen den Thüringer HC durch und beendete damit den Wettbewerb.
Die Austragung 2026 in Stuttgart war die achte Auflage des DHB-Pokals. Für Dortmund war es das fünfte Finale und der zweite Titelgewinn. Rekordhalter bleibt Bayer 04 Leverkusen mit neun Titeln, während Mannschaften wie HSG Blomberg-Lippe und der Thüringer HC zu den regelmäßigen Herausforderern zählen.
Mit dem Sieg beendete Dortmund eine lange Durststrecke auf den zweiten Pokalerfolg. Das Turnier unterstrich zudem die wachsende Konkurrenz im deutschen Frauen-Handball, in dem immer mehr Teams um die vorderen Plätze kämpfen. Bei der nächsten Auflage werden wieder starke Mannschaften antreten, um Leverkusens Vorherrschaft herauszufordern.