27 April 2026, 04:26

Energiekrise verändert Reisepläne: Warum Urlauber auf Europa umsteigen

Gruppe von Menschen mit Masken, die ein Banner mit der Aufschrift "Ber-Eröffnung wegen Klimakrise abgesagt" tragen, in einem Flughafen, mit einigen stehenden und anderen sitzend auf dem Boden, Rolltreppen und Schilder im Hintergrund.

Energiekrise verändert Reisepläne: Warum Urlauber auf Europa umsteigen

Reisepläne ändern sich angesichts der Energiekrise, die Bedenken hinsichtlich Langstreckenflügen aufkommen lässt. Immer mehr Urlauber entscheiden sich stattdessen für näher gelegene Ziele wie Spanien oder Portugal anstatt für Asien oder den Nahen Osten. Anja Karliczek, Vorsitzende des Tourismusausschusses des Deutschen Bundestags, hat auf die wachsenden Risiken für Reisende hingewiesen, die weiterhin Fernreisen in Betracht ziehen.

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Karliczek warnte, dass Treibstoffknappheit in einigen Regionen Urlauber im Ausland stranden lassen oder sie daran hindern könnte, ihr Reiseziel zu erreichen. Zwar sei die Kerosinversorgung in Deutschland derzeit stabil, doch betonte sie, dass niemand vorhersagen könne, wie sich die Bedingungen für Langstreckenflüge in den kommenden Monaten entwickeln werden.

Mit zunehmender Unsicherheit steigt die Nachfrage nach Europa-Reisen deutlich an. Länder wie Spanien und Portugal verzeichnen einen Buchungsboom, da viele Urlauber ihre ursprünglichen Pläne überdenken. Karliczek wies auch darauf hin, dass Deutschland von einem Tourismusaufschwung profitieren könnte – dank seines Rufs als zuverlässiges und sicheres Reiseziel.

Trotz der Herausforderungen bestätigte sie, dass der Treibstoff für bereits gebuchte Flüge in Deutschland derzeit gesichert sei. Dennoch bleibe die Lage dynamisch, und weitere Störungen könnten auftreten, sollte sich die Energiekrise verschärfen.

Die Hinwendung zu europäischen Reisezielen spiegelt die wachsende Vorsicht der Urlauber wider. Angesichts möglicher treibstoffbedingter Verzögerungen bei Langstreckenflügen könnten Ziele wie Deutschland noch attraktiver werden. Die Behörden beobachten die Situation weiterhin genau, auch wenn bisher keine akuten Engpässe gemeldet wurden.

Quelle