18 April 2026, 00:32

EPG Baskets Koblenz feiert spektakulären Aufstieg in der ProA

Gruppe von Männern und Kindern auf einem Basketballfeld mit Schildern im Hintergrund.

EPG Baskets Koblenz feiert spektakulären Aufstieg in der ProA

EPG Baskets Koblenz sorgt in der 2. Basketball-Bundesliga ProA für Furore

Nach zwei Spielzeiten am Tabellenende hat das Team einen spektakulären Aufschwung erlebt und sich in der Tabelle um sechs Plätze verbessert. Fans und Spieler blicken unter der neuen Führung voller Optimismus in die Zukunft.

Der Wandel des Vereins begann mit einem umfassenden Umbruch: Neue Talente wurden verpflichtet, und eine frische Spielphilosophie wurde eingeführt. An der Spitze steht Stephan Dohrn, ein aufstrebender Trainer, der die Dragons Rhöndorf 2024 zur ProB-Meisterschaft führte. Mit ihm kam ein aggressiverer, unterhaltsamerer Spielstil nach Koblenz – einer, den die Anhänger als "fantastisch" und "einfach nur ein Vergnügen" bezeichnen.

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Die Erfolge lassen nicht auf sich warten. Aktuell belegt Koblenz Platz 10 – ein deutlicher Sprung im Vergleich zu den Abstiegskämpfen der Vorjahre. Small Forward Jannis Sonnefeld zeigt sich zuversichtlich, dass das Team in dieser Saison die Playoffs erreichen kann, während Dohrn noch weiter denkt: Sein Ziel ist es, Koblenz zu einer dauerhaften Kraft in der Liga zu machen.

Doch es gibt weiterhin Hürden. Die knappe Niederlage gegen den abstiegsbedrohten SC Paderborn am 23. März 2025 erinnerte daran, dass noch Arbeit vor der Mannschaft liegt. Dennoch sind die Ambitionen des Clubs klar: Sportdirektor Thomas Klein peilt bis zur Saison 2028/29 einen Platz unter den Top Vier an – ein Zeichen dafür, dass man sich nicht mehr mit dem bloßen Überleben begnügen will, sondern nachhaltigen Erfolg anstrebt.

Koblenz' Wiedergeburt basiert auf einem mutigeren Spielstil, stärkeren Leistungen und einem Trainer mit Siegermentalität. Der Aufstieg in der Tabelle spiegelt den Fortschritt wider, doch die jüngste Niederlage zeigt, dass der Weg nach oben nicht ohne Rückschläge verlaufen wird. Mit lebendigen Playoff-Träumen und klaren langfristigen Zielen sieht die Zukunft des Vereins jedoch so vielversprechend aus wie seit Jahren nicht mehr.

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