Fahrraddiebstahl in Lübeck: Polizei startet Codieraktionen gegen die Diebeswelle 2025
Meryem DobesFahrraddiebstahl in Lübeck: Polizei startet Codieraktionen gegen die Diebeswelle 2025
Fahrraddiebstahl bleibt ein hartnäckiges Problem in Lübeck und Ostholstein
In Lübeck und Ostholstein bleibt Fahrraddiebstahl ein anhaltendes Problem: Allein für das Jahr 2025 verzeichnete die Polizei 852 Fälle in Lübeck und 469 in Ostholstein. Die Aufklärungsquote liegt dabei weiterhin unter zehn Prozent – ein Grund für die Behörden, zu besseren Vorsorgemaßnahmen aufzurufen. Mit Beginn der Fahrradsaison geben die örtlichen Polizeibehörden nun Tipps und veranstalten Codieraktionen, um Bürgern zu helfen, ihre Räder besser zu schützen.
Die Polizeidirektion Lübeck betont, wie wichtig es ist, Fahrräder richtig zu sichern. Beamte empfehlen hochwertige Schlösser wie Bügel-, Panzerketten- oder stahlverstärkte Kabelschlösser. Zudem raten sie dazu, Fahrräder immer an festen Gegenständen wie Fahrradständern anzuschließen, um das Diebstahlrisiko zu verringern.
Um Diebe zusätzlich abzuschrecken, schlagen die Ermittler vor, GPS-Tracker anzubringen und Fahrräder mit individuellen Markierungen zu versehen. Auch ein Fahrradpass mit Angaben wie Rahmennummer, Hersteller, Modell und einem Foto kann im Falle eines Diebstahls die Ermittlungen unterstützen.
Im Mai 2026 finden in Lübeck zwei Codieraktionen statt: Die erste am 8. Mai am Polizeirevier Eichholz, die zweite am 30. Mai am Polizeirevier Travemünde. Dort können nicht nur Fahrräder, sondern auch E-Scooter, Kinderwagen und Rollatoren codiert werden. Die Kosten betragen 18 Euro pro Gegenstand, bei E-Bikes mit Akku 28 Euro.
Da Fahrraddiebstähle weiterhin eine Herausforderung darstellen, setzen die lokalen Behörden auf präventive Maßnahmen. Die anstehenden Codieraktionen und Sicherheitstipps sollen die Diebstahlzahlen senken und die Chancen auf Wiederbeschaffung gestohlener Räder erhöhen. Bürger werden aufgefordert, diese Angebote mit Beginn der Fahrradsaison zu nutzen.






