Flexo-Rufbus in Salzgitter droht 2027 das Aus – Bürger kämpfen um Erhalt
Franz-Xaver OderwaldFlexo-Rufbus in Salzgitter droht 2027 das Aus – Bürger kämpfen um Erhalt
Ungewisse Zukunft für den Flexo-Rufbus in Salzgitter
Der On-Demand-Busdienst Flexo in Salzgitter steht vor einer ungewissen Zukunft, da die aktuelle Förderung Ende 2026 ausläuft. Der Service, der seit seiner Einführung auf regionale Zuschüsse angewiesen ist, benötigt ab dann die volle finanzielle Unterstützung der Kommunen, um weiter betrieben zu werden. Anwohner und Initiativen setzen sich nun dafür ein, die Verkehrsverbindung zu erhalten.
Ursprünglich wurde Flexo mit Mitteln des Regionalverbands Braunschweig finanziert, der bis 2026 die Hälfte der Kosten trägt. Danach müssen die einzelnen Gemeinden gemäß den örtlichen Nahverkehrsregelungen die Verantwortung für den Dienst übernehmen. Einige Regionen wie der Landkreis Gifhorn und Baddeckenstedt haben die Zukunft von Flexo bereits gesichert, indem sie den Service in langfristige Verträge bis 2033 bzw. 2031 aufgenommen haben.
Zwei Schülerinnen aus Salzgitter-Thiede, Ece Hickorkmaz und Esila Isbir, haben sich für den Erhalt des Rufbusses engagiert. Eine von ihnen gestartete Online-Petition verzeichnete bis Sonntag bereits 460 Unterschriften. Die endgültige Entscheidung, ob Flexo über 2026 hinaus fortgeführt wird, liegt bei den lokalen Politikern, die in diesem Jahr über die notwendigen Haushaltsbeschlüsse abstimmen müssen.
Aktuell bedient Flexo mehrere Gebiete, darunter Salzgitter-Thiede, Salzgitter-Bad und Baddeckenstedt. Ohne neue Fördervereinbarungen könnte das flexible Verkehrsangebot für diese Gemeinden in weniger als zwei Jahren wegfallen.
Die Zukunft von Flexo hängt nun davon ab, ob die Kommunen ab 2027 die Finanzierung übernehmen. Bei einer Zustimmung bleiben die Rufbusse Teil des regionalen Verkehrsnetzes. Ohne entsprechende Beschlüsse jedoch wird der Service eingestellt – und die Bewohner verlieren diese flexible Mobilitätsoption.






